Sicherheit auf der Annakirmes: Zwei neue Fahrradwachen und Info-Tafeln

Von: kin
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Das Sicherheitskonzept der Annakirmes fest im Blick: Jürgen Fischöder (links) und Bürgermeister Paul Larue.

Düren. „Hundertprozentige Sicherheit kann es nicht geben“, sagt Dürens Bürgermeister Paul Larue. „Es ist aber unsere Pflicht, für die größtmögliche Sicherheit auf dem Annakirmesplatz zu sorgen.“ Damit Großveranstaltungen sicherer werden, hat die Stadt Düren an dem Forschungsprojekt „Bausteine für die Sicherheit von Großveranstaltungen“, kurz „Basigo“, teilgenommen.

In den vergangenen zwei Jahren haben Wissenschaftler verschiedener Disziplinen die Kirmes, aber auch andere Großveranstaltungen in Deutschland, unter die Lupe genommen, die Besucherströme untersucht und einen Sirenentest gemacht. Als Ergebnis wurde ein „Basigo-Guide“ veröffentlicht, der für jeden Veranstalter in der Bundesrepublik Werkzeug bei der Veranstaltungsplanung sein kann. Larue: „Düren war nicht nur Lernender bei diesem Projekt. Wir haben hier jahrzehntelange Erfahrung bei der Planung und Durchführung von Großereignissen, die anderen konnten auch von uns profitieren.“

Aber auch Düren haben die Basigo-Ergebnissen genützt. Jürgen Fischöder, Leiter des Vermessungsamtes der Stadt Düren: „Unter anderem wurden die Besucherströme genau aufgezeichnet. Sehr viele Menschen nutzen beispielsweise auch den Kirmeseingang an der Rütger-von-Scheven-Straße.“ Um hier mehr Platz zu schaffen, wurde ein Stand verlegt.

Auch auf die Ergebnisse des Sirenentests im vergangenen Jahr haben die Kirmesorganisatoren reagiert: Der Test hatte ergeben, dass die Sirene nicht an allen Stellen auf dem Platz laut genug zu hören ist. Mit der Sirene werden die Schausteller dazu aufgefordert, ihre Musik abzuschalten, damit Sicherheitsdurchsagen für alle hörbar sind. Jürgen Fischöder: „Wir haben den Standort der Sirene verändert. Sie ist jetzt höher angebracht, es gibt keine störenden Bäume und auch die Windrichtung ist günstiger“. In diesem Zusammenhang ist auch die Zahl der Stellen, von denen die Durchsagen erfolgen, von sieben auf zwölf erhöht worden.

Erstaunlich viele Menschen kommen mit dem Auto zum Kirmesplatz. „Dagegen wollen wir etwas tun“, so Jürgen Fischöder. „Es gibt in diesem Jahr zwei zusätzliche Fahrradwachen, nämlich an der Rütger-von-Scheven-Straße und am Rurdammweg.“

Neu sind auch große Hinweistafeln, die an allen Kirmes-Eingängen und an der Feuerwache aufgehängt werden. Auf den Tafeln steht die neue Platzordnung des Dürener Rummels. Darüber hinaus wird unter anderem das Fluchtwegesystem beschrieben, außerdem gibt es Tipps zum Kirmesbesuch mit Kindern.

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