Düren - Seniorenhaus St. Gertrud wird für 6,2 Millionen Euro erweitert

Seniorenhaus St. Gertrud wird für 6,2 Millionen Euro erweitert

Von: Dietmar Engels
Letzte Aktualisierung:
cellitinnen_bu
Architekt Olaf Drehsen (Mitte) erläuterte den Repräsentanten des Bauträgers und Bürgermeister Paul Larue anhand eines Modells das Erweiterungsvorhaben. Das rechte Bild zeigt, wie die neuen Gebäude zu der von der Könstraße abgewandten Seite aussehen werden. Foto: Dietmar Engels

Düren. Das erst fünf Jahre alte Seniorenhaus St. Gertrud in der Kölnstraße platzt förmlich aus den Nähten. Es gibt lange Wartelisten. Deshalb hat sich die Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria entschlossen, beträchtlich zu erweitern.

Am Freitag wurde das Projekt von Hans Mauel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, Architekt Olaf Drehsen, Stephanie Kirsch, Geschäftsführerin der Seniorenhaus GmbH der Cellitinnen, und Einrichtungsleiter Helmut Klein in Anwesenheit von Bürgermeister Paul Larue vorgestellt.

Larue wies darauf hin, dass die Cellitinnen schon seit fast 500 Jahren in Düren segensreich tätig sind. Das neue Vorhaben werde das ohnehin schon sehr attraktive Wohn- und Pflegeheimangebot der Ordens-Stiftung in der Innenstadt noch weiter verbessern.

Für die Erweiterung des Seniorenhauses werden die ehemalige Regionalstelle des Bistums Aachen und zwei nicht mehr genutzte Wohnhäuser abgerissen. Schon im März sollen die Arbeiten beginnen.

Auch ein Restaurant

Zwei Gebäudeteile werden neu errichtet: Ein Haus mit 20 vollstationären Pflegesätzen, das sich nahtlos an das vorhandene Seniorenhaus anschließt, und ein sehr moderner Baukörper, in dem 17 seniorengerechte Wohnungen eingerichtet werden. Geplant ist auch ein Hausrestaurant, dass auch Menschen besuchen können, die hier nicht wohnen und betreut werden.

Der Erweiterungsbau des Seniorenhauses umfasst fünf Etagen auf einer Bruttogeschossfläche von insgesamt 3850 Quadratmetern. Bei den Wohnungen handelt es sich einmal um hochwertig eingerichtete Appartements mit einer Größe von 38 bis 79 Quadratmetern. Zum anderen entstehen pro Etage sechs bis sieben neue Einzelzimmer, die das bestehende Angebot vollstationärer Pflege auf insgesamt 80 Plätze erhöhen.

Im Untergeschoss wird die vorhandene Tiefgarage um mindestens 20 Plätze erweitert. Mit der Investition in Höhe von rund 6,2 Millionen Euro ist die Schaffung von 30 neuen Arbeitsplätzen verbunden.

Gelungene Aufwertung

Architekt Olaf Drehsen: „Als gebürtiger Dürener sehe ich die Erweiterung des Gebäudetraktes vor allem städtebaulich, baukörperlich und in der spezifischen Nutzung als eine weitere gelungene Aufwertung des Stadtzentrums.” Drehsen hat mit seinem Büro auch seinerzeit das Seniorenhaus St. Gertrud und das Kloster der Eucharistiner entworfen und verwirklicht.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert