Seit 90 Jahren bietet die „Refa“ Schulungen und Beratungen an

Von: Gudrun Klinkhammer
Letzte Aktualisierung:
8645062.jpg
Refa-Geschäftsführer Frank Schumacher (rechts) und Refa-Ausbildungsleiter Ilias Nikolareas vertreten den Refa-Regionalverband Rheinland mit Sitz in der Stresemannstraße in Düren. Foto: Gudrun Klinkhammer

Düren. Wenn der Laden gut läuft, dann machen sich Chefs und Angestellte über Prozessoptimierung und Zeitmanagement eher keine Gedanken. Aber spätestens, wenn die Erfolgskurve abnimmt, dann schauen sich die Verantwortlichen um.

Seit nun genau 90 Jahren existiert die „Refa“, ein Verband für Arbeits- und Betriebsorganisation sowie Unternehmensentwicklung. Gegründet wurde der Refa-Dachverband 1924, um zunächst die Arbeitszeit von Angestellten zu ermitteln. Seit dieser Zeit bietet der Verein mit Hauptsitz in Darmstadt Schulungen und Beratungen an, aus der Praxis für die Praxis und immer an den aktuellen Ansprüchen orientiert.

Anerkannte Ausbildung

Die Geschäftsstelle von Refa-Rheinland, die das Gebiet Köln, Düren und Aachen abdeckt, ist in Düren in der Stresemannstraße 27 angesiedelt. Geschäftsführer ist Frank Schumacher. Hauptberuflich arbeitet der 46-Jährige als Maschinenbauingenieur und nebenberuflich als Refa-Geschäftsführer. Die Refa-Fortbildungsmaßnahmen absolvierte er komplett, nennt sich Refa-Industrial-Engineer.

Ihm zur Seite steht ehrenamtlich Ilias Nikolareas. Der 43-Jährige, ein Industriemeister und Refa-Industrial-Engineer, koordiniert die Lehrpläne und teilt die Dozenten ein. Frank Schumacher: „Wer eine Refa-Ausbildung absolviert hat, erhält ein Zeugnis, das wie ein Gütesiegel ist.“

Die Ausbildung geschieht branchenunabhängig, Schwerpunkte liegen im Industrie- und dem Dienstleitungssektor. Auftraggeber und Kunden kommen unter anderem aus der Automobilherstellung, der Metallverarbeitung und der Bundeswehr. Schumacher: „Viele Seminare, die unsere Dozenten geben, finden in den Betrieben selbst statt und werden auf deren Bedürfnisse zugeschnitten.“

Die Refa-Fachleute bieten aber auch Seminare in neutralem Umfeld an wie etwa in den Räumen einer Berufsschule. Auf die Frage, ob Arbeitszeiterfassung denn möglicherweise in so genannter „Verschlankung“ beziehungsweise im Personalabbau endet, sagt Frank Schumacher: „Personal abzubauen ist nicht das Ziel, es geht um betriebsorganisatorisches Handwerkszeug.“ Durch die vielen Dozenten, die für Refa arbeiten und die alle aus der Praxis kommen, besitzt der Verein „Lehrwerkzeug“, um zu helfen, Probleme zu lösen und Prozesse zu optimieren.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert