Heimbach - Segler sind abhängig von Wind und Wetter

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Segler sind abhängig von Wind und Wetter

Von: cus
Letzte Aktualisierung:
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Ein Helfer befördert das Flugzeugmodell in die Luft, dann muss der junge Pilot mittels Seil sein Sportgerät in die richtige Flugposition bringen. Bei einem Wettkampf hatten jetzt zwei Kinder vom „MFC Burgfalke e.V. Heimbach” die Nasen vor. Foto: Marcus Gieske

Heimbach. Wind, Wetter und Motivation stimmten, als die Teilnehmer der Meisterschaft ihre ausnahmslos selbst gebauten Flugmodelle startklar machten. Rund um den Modellflugplatz des als Gastgeber fungierenden Vereins, „MFC Burgfalke Heimbach” mussten etliche Akteure auch etwas längere Wegstrecken zurücklegen, da in der Klasse „Freiflug” gestartet wurde.

Ähnlich dem Prinzip großer Segelflugzeuge, die in ihre Flugposition geschleppt werden, wird auch bei den Modellen vorgegangen. Mittels eines Seils wird das Fluggerät hochgezogen und zum richtigen Zeitpunkt ausgeklinkt. Nur der Wind bestimmt Flugdauer und Landeplatz.

Geflogen wird in drei Durchgängen, von denen nur die besten zwei gewertet werden. Für die Beurteilung gilt eine maximale Flugzeit von drei Minuten. Die jungen „Piloten” dürfen bis zu zwei Ersatzflugzeuge im Gepäck haben, da es durchaus vorkommt, dass ein Modell auf Nimmerwiedersehen in Baumkronen oder ähnlichem verschwindet.

Solche kleinen Missgeschicke schmälern jedoch nicht die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen für ihren Sport und auch nicht die ihrer Eltern, die für Wettbewerbe mitunter recht lange Anfahrtswege in Kauf nehmen. Für die drei Bestplatzierten dürften alle Mühen jedoch schnell vergessen sein. Schließlich eröffnet sich ihnen die Möglichkeit, an der Deutschen Jugendmeisterschaft teilzunehmen.

Bei der Veranstaltung, die in diesem Jahr zum fünften Mal statt fand, konnten sich der neun Jahre alte Martin Bommes vom „FMSV Kleinenbroich” über den Sieg, die sechsjährige Amelie Marx, vom „MFC Burgfalke e.V. Heimbach” über den zweiten und der elf Jahre alte Tobias Ferrari vom gleichen Verein über den dritten Platz freuen.

Zuschauen lohnt sich

Zu wünschen wäre den Vereinen, die sich unablässig darum bemühen, Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Möglichkeit der Freizeitgestaltung zu bieten, dass ihnen zukünftig noch etwas mehr öffentliches Interesse entgegengebracht wird. Für Zuschauer ist die Modellfliegerei nämlich ganz sicher auch sehr attraktiv.
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