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Schwungvolle Aufführungen beim sechsten „Country Music Day”

Von: Anneliese Lauscher
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Die Musik ging in die Beine, und immer mehr Zuschauer wagten es, beim sechsten „Country Music Day” in der Dürener Innenstadt mitzumachen. Foto: Anneliese Lauscher

Düren. Countrymusik schallte über den Wirteltorplatz, während am Samstag viele Menschen noch mit Einkaufen beschäftigt waren. Der sechste „Country Music Day” bescherte den Gästen manche Überraschung.

Die echten Fans waren aus Düren und den umliegenden Orten, auch aus Köln und Euskirchen gekommen. Das Programm war ganz nach dem Geschmack der Country-Musik-Fans: Gitarrenmusik, schöne Folksongs, Tänze und Lieder unter freiem Himmel. Dazu konnte man noch Gürtel, Schmuck und passende Accessoires auf dem Westernmarkt kaufen und natürlich kühle Bierchen trinken.

Kehlige Stimme

Die bekannte Country-Lady Eva East hatte beim Zusammenstellen des Programms mitgewirkt und Smokie J. Jones aus den USA eingeladen. Der konnte mit der Gitarre und seiner kehligen Stimme die Zuhörer begeistern: balladenhafte und rhythmische Stück im Country-Sound wechselten sich ab. Allmählich zog die Musik immer mehr Gäste heran. Viele Menschen, die hauptsächlich zum Einkaufen in die Stadt gekommen waren, stellten ihre Einkaufstüten mit Spargel und Rhabarber ab, um eine Weile zuzuhören.

Die Silverado Dancers gaben eine Demonstration ihres Könnens, verfolgt vom Kameramann des WDR-Teams, das hier drehte. Eva East hatte gerade die flotte Melodie des Banjo-Spielers aufgelegt, der mit dem Banjo auf seinem Knie von Alabama nach Lousiana geht, und schon hatten auch Kinder unter den Zuschauern zu tanzen begonnen, so sehr ging die Musik in die Beine - da versagte die Beschallung, die bis dahin wirklich gut funktioniert hatte. Die Zuschauer klatschten, und die Silverado Dancers tanzten noch eine Weile „trocken” weiter.

Selbstverständlich konnte die Panne behoben werden, und für die Country-Lady war das Publikum jetzt richtig angewärmt: Eva East brachte mit ihrer tollen Stimme neue und alte Lieder, deutsche und amerikanische im Sound des Wilden Westens und wurde auf einer Welle von Sympathie und Begeisterung getragen.

„Line and couple dancers”

Die Black Eagles und die Jacky Dancers waren weitere sehenswerte „Line and couple dancers”. Und die Zuhörer feierten Jamie Ryder, dessen Repertoire von gefühlvoll bis rockig reicht.

Am Abend saßen ganz sicher viele Besucher und Akteure vor dem Fernseher, als die „Aktuelle Stunde” dem Country Music Day einen ausführlichen Beitrag widmete, in dem die Line Dancers ihre Tänze zeigten.
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