Schweinemast in Thum nicht zu verhindern

Von: de
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Kreuzau. Die Hoffnungen, der Neubau einer großen Schweinemastanlage im Kreuzauer Ortsteil Thum könnte nicht rechtlichen Mitteln verhindert werden, haben sich zerschlagen. Das Verwaltungsgericht Aachen hat dem niederländischen Investor Recht gegeben.

Er hatte dagegen geklagt, dass der Kreis Düren als Genehmigungsbehörde die Baugenehmigung versagte. Der Kreis hatte sich in dieser Frage auf die Seite der Gemeinde Kreuzau gestellt, die das Vorhaben aus planungsrechtlichen Gründen als unzulässig betrachtet.

Wie Siegfried Schmühl, Leiter der Bauabteilung bei der Gemeindeverwaltung, am Dienstag in den politischen Gremien berichtete, muss der Kreis Düren den Bauantrag neu bescheiden. Schmühl: „Über das Planungsrecht lässt sich das Vorhaben leider nicht platt machen.”

In dem geplanten Betrieb sollen 1440 Schweine gemästet werden. Die Menschen im Umkreis befürchten insbesondere eine massive Geruchsbelästigung, wenn das Vorhaben verwirklicht wird. Der Betriebsstandort befindet sich nur wenige hundert Meter von der bebauten Ortslage entfernt.
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