Düren - Schüler sollen sich in der Berufswelt besser zurecht finden

Schüler sollen sich in der Berufswelt besser zurecht finden

Von: inla
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Schulleiter Franz Holtz (links) und LVR-Personaldezernent Frank vom Scheidt im Computerraum der Schule. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Das Dürener Rurtal-Gymnasium und der Landschaftsverband Rheinland (LVR) mit seinen 17.000 Mitarbeitern haben am Mittwoch einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Beide Einrichtungen arbeiten nun in der Berufsorientierung und -ausbildung zusammen. Es ist die erste Kooperation, die der LVR mit einem Gymnasium eingeht.

Der Verband unterhält Kliniken und Museen und bietet außerdem Jobs in der Verwaltung oder im Handwerk. „Es wird ein breites Spektrum abgedeckt“, sagt Franz Holtz. Der Schulleiter des Rurtal-Gymnasiums spricht deshalb von einer „Win-win-Situation“, beide Seiten würden profitieren. Der LVR bietet den Gymnasiasten künftig Praktikumsplätze an, zudem Beratung über die Berufsmöglichkeiten im Verband, „natürlich mit dem Ziel, spätere Auszubildende zu gewinnen“, sagt Frank vom Scheidt, Personaldezernent beim LVR.

Der Landschaftsverband benötige auch angesichts des demografischen Wandels in den nächsten Jahren Fachkräfte. Bis 2024 würde der LVR ein Viertel seiner Beschäftigten aus Altersgründen verlieren.

„Für uns ist wichtig, dass der LVR in der Region verankert ist“, sagt Schulleiter Holtz. Sein Haus würde Kooperationen „nicht mit jedem eingehen“. Weitere Zusammenarbeit gibt es mit der AOK-Gesundheitskass. Eine bisher bestehende Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank würde nicht fortgesetzt, sagte Holtz, „da die Bank für uns nicht greifbar ist“. Sie würde die Zusammenarbeit nicht pflegen.

Der LVR bildet im Jahr rund 400 junge Menschen aus, zudem werden 500 Praktikumsplätze angeboten. Der in Köln sitzende Verband strebt weitere Kooperationen mit Schulen an, nicht nur mit Gymnasien, sondern auch mit Realschulen oder Berufskollegs. Das Rurtal-Gymnasium profitiere auch durch Seminare, die Fachkräfte des LVR etwa auf dem Gebiet der Suchtprävention oder Gesundheitsvorsorge anbieten. Die am Mittwoch in der Schule unterzeichnete Kooperation gilt auf unbestimmte Zeit. Die Zusammenarbeit könne ausgebaut werden, hieß es.

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