Schon elf Unfalltote in der Städteregion

Von: udo
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unfall jägerhausstrasse
Ein 51-jähriger Motorradfahrer aus den Niederlanden war im Juni auf der Jägerhausstraße zwischen Zweifall und Raffelsbrand tödlich verunglückt.

Aachen. Es hört sich geradezu zynisch an: Während NRW-Verkehrsminister Ralf Jäger und die Polizeibehörden mit Blitzmarathons Geschwindigkeit als „Killer Nummer eins” den Kampf ansagen, schnellt in der Städteregion Aachen die Zahl der Verkehrstoten hoch.

Das inzwischen elfte Opfer seit Jahresbeginn ist ein 30-jähriger Mann aus Eschweiler, der in seinem Pkw mit einem Lkw zusammengestoßen war.

Im Vorjahr waren im Vergleichszeitraum fünf Tote zu beklagen. Allein: „Bei den Unfällen gibt es kein Muster, das uns einen Ansatzpunkt geben könnten, wo wir schwerpunktmäßig eingreifen können”, sagt Polizeisprecher Paul Kemen. Motorradfahrer gehörten ebenso zu den Opfern wie Autofahrer, 49-Jährige ebenso wie 73-Jährige, zu hohes Tempo sei ebenso ein Grund wie Unachtsamkeit.

Zum Vergleich: Im Kreis Düren stagnierte die Todeszahl im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 bei sieben, im Kreis Heinsberg stieg sie um zwei auf sieben.
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