Heimbach - Schon 210 Wildschweine abgeschossen

Schon 210 Wildschweine abgeschossen

Von: mv
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Heimbach. Den Wildschweinen geht es an der Nationalparkgrenze zu Heimbach mächtig ans Fell. 210 Tiere wurden in den letzten Wochen abgeschossen, allein 71 am vergangenen Montag.

Heimbacher hatten zuletzt heftig über Wildschäden durch die Schwarzkittel geklagt. Nachts fallen die Tiere über Gärten, Wiesen und Felder her.

Montag scheuchten Treiber die Tiere im Nationalpark und im Privat- und Kommunalwald auf. Bei der groß angelegten Aktion arbeiteten Nationalpark-Mitarbeiter und Jagdpächter zusammen.

Nationalparkchef Henning Walter war sehr zufrieden mit dem Abschussergebnis: Großflächig vorzugehen sei „die einzig wirkungsvolle Maßnahme”. Das Zusammengehen habe „hervorragend funktioniert”.

Von Anfang an sei klar gewesen, dass man im Nationalpark, in dem die Natur sich selbst überlassen wird, nicht zulassen konnte, dass das Schwarzwild sich hemmungslos vermehrt. Nach der letzten Jagd sind die Tiere aber noch nicht über den Berg. „Wir werden noch bis Ende diesen Monats weiter schießen”, so Walter. Ab 1. Februar dürfen nur noch Frischlinge, also Nicht-Einjährige, geschossen werden.

Die Vermehrungsfreudigkeit der Wildschweine ist abhängig von ihrem Ernährungszustand: Finden sie viele Eicheln und Bucheckern, steigt die Geburtenrate. Bei Futtermangel sinkt die Geburtenrate.
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