Düren - Schoellerstraße: Ersatzbrücke nur bis Dezember

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Schoellerstraße: Ersatzbrücke nur bis Dezember

Von: Burkhard Giesen
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Die erste Brücke für die neue Umgehungsstraße B 56n im Bereich des Dürener Neapco-Werkes ist fast fertiggestellt. Foto: Burkhard Giesen
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Großbaustelle Schoellerstraße: Im südlichen Bereich sind die Bauarbeiten für das neue Widerlager voll im Gange. Foto: Burkhard Giesen

Düren. Die neue Brücke an der Schoellerstraße wächst und gedeiht – auf wenn man als Autofahrer, der die zweispurige Behelfsbrücke passiert, davon derzeit nicht viel mitbekommt. Und: Es ist nicht die einzige Brücke, die derzeit in Düren Gestalt annimmt. Im Zuge der neuen Ortsumgehung B 56n wird derzeit fleißig an einer weiteren Brücke im Bereich des Neapco-Werkes gearbeitet.

An der Baustelle Schoellerstraße ist der Brückenneubau schon weit vorangeschritten. Die alten Fundamente sind beseitigt, im südlichen Bereich entsteht das erste Widerlager für die neue Brücke, während auf der nördlichen Seite noch der Aushub beseitigt wird. Die Widerlager sollen bis Juli, spätestens August, fertiggestellt sein, erklärt Diplom-Ingenieur Ernst Gombert, zuständiger Projektleiter des Landesbetriebes Straßen NRW. Zum Schutz der Arbeiter wurde entlang des Widerlagers ein Verschlag errichtet, der die Strom führenden Oberleitungen abschirmt.

Während in Düren die Widerlager entstehen, wird die Stahlbrücke derzeit im polnischen Slupca gefertigt. Die Einzelteile sollen im August oder September geliefert und dann in Düren verschweißt werden. Gombert geht derzeit davon aus, dass die neue Brücke bereits Ende Dezember in Betrieb gehen kann – zumindest auf zwei Spuren. Parallel dazu muss die Einmündung zur Brückenstraße wieder hergestellt werden. Ebenso die Fußgänger- und Radwege, die barrierefrei ausgebaut werden sollen. Die Stadt will zudem die Gelegenheit nutzen, im Bereich der Schoellerstraße notwendige Kanalsanierungsmaßnahmen durchzuführen. „Wenn das Wetter mitspielt“, so Gombert, „werden dann ab April alle vier Spuren der neuen Brücke für den Verkehr zur Verfügung stehen.“

Bis dahin werden sich die Autofahrer wohl auch gedulden müssen, denn Gombert plant mit der Inbetriebnahme der ersten beiden Fahrspuren der neuen Brücke den Rückbau der Ersatzbrücke. „Das spart nicht nur erhebliche Kosten, sondern auch einen beträchtlichen Arbeitsaufwand. Die Ersatzbrücke muss alle zwei Monate kontrolliert werden“, erklärt der Projektleiter. Bei der Kontrolle muss Gombert jede einzelne Schraube der Brücke unter die Lupe nehmen – genau das kostet Geld und vor allem viel Zeit. Die wären durchaus beim Bau der Ortsumgehung B 56n sinnvoller angelegt.

Das ist nämlich Gomberts zweite Baustelle. Wurden während der Stilllegung der Bahnstrecke bereits die Baugruben für zwei Hilfsfundamente einer B 56n-Brücke über die Bahnstrecke erstellt, ist man an anderer Stelle schon viel weiter: Im Bereich der Sievernicher Straße unmittelbar hinter dem Firmengelände von Neapco ist eine neue Brücke fast fertiggestellt. Parallel arbeitet Gombert an der Ausschreibung für die Ortsumgehung. Am Mittwoch wurden dazu eigens aktuelle Luftbilder gefertigt, die den Streckenverlauf der Umgehungsstraße dokumentieren sollen.

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