Schloss Merode wird zum Lifestyle-Paradies

Von: Sandra Kinkel
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Prinz Charles-Louis de Merode, seine Frau Clothilde (von links) und die Verantwortlichen der zweiten Frühlingspromenade hoffen nächstes Wochenende auf viele Besucher und gutes Wetter. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe. „Was im Rheinland zum dritten Mal stattfindet, ist Tradition. Die Frühlingspromenade auf Schloss Merode geht zwar erst in die zweite Runde, aber ich bin zuversichtlich, dass das hier auch eine gute Tradition werden wird.”

Thomas Rachel, CDU-Bundestagsabgeordneter für den Kreis Düren, parlamentarischer Staatssekretär im Bildungsministerium und Schirmherr des Frühlingsfestes in Merode ist zuversichtlich. Zu Recht. Die erste Frühlingspromenade, die vor ziemlich genau einem Jahr in und um Schloss Merode stattfand, war ein riesiger Erfolg. Hundert Aussteller präsentierten ihre Waren, über 16.000 Besucher statteten dem Schloss damals einen Besuch ab. In diesem Jahr sollen es noch mehr werden.

Das Schloss Merode, das zu den schönsten Wasserschlössern der Region gehört, ist vor ziemlich genau zehn Jahren durch einen furchtbaren Brand sehr stark zerstört worden. Noch immer dauern die Renovierungsarbeiten an, noch immer braucht die Prinzenfamilie um Prinz Charles-Louis de Merode für die Sanierung des Schlosses sehr viel Geld.

„Es ist ein Fass ohne Boden”, so der Prinz. Mit der Frühlingspromenade soll Geld in die Kassen des Fördervereins kommen, wohl deswegen sind auch die Eintrittspreise mit zehn Euro für eine Tageskarte und 16 Euro für eine Dauerkarte für alle vier Frühlingspromenaden-Tage auch recht hoch. Aber der Reigen der Aussteller, den die Prinzenfamilie für ihren Markt verpflichten konnten, kann sich sehen lassen. Antiquitäten werden angeboten, Mode, Porzellan und Dekorationsartikel, aber auch erlesene Weine, besondere Schokoladen, Elsässer Flammkuchen, Marmeladen, Schmuck, besondere Whiskys und Feines für Garten und Balkon.

„Wir haben in diesem Jahr noch bessere Aussteller verpflichten können”, so der junge Prinz Charles-Adrien de Merode. „Aussteller, nach denen wir weltweit gesucht haben. So wird zum Beispiel ein Goldschmied aus Brasilien mit dabei sein.” Man wolle, so der Prinz weiter, mit der Frühlingspromenade auf dem Schloss drei Dinge erreichen. „Zum einen wollen wir die Attraktivität der Gemeinde Langerwehe steigern Dann wollen wir die Kultur fördern, in dem wir das Schloss wieder aufbauen und im Rahmen unserer Promenade auch einen Kunstwettbewerb durchführen. Und mit unseren Ausstellern wollen wir eine Verbindung schaffen zwischen Innovation und Moderne.”

Für Langerwehes Bürgermeister Heinrich Göbbels ist das schon längst gelungen. „Dieses Fest hier in Merode ist aus dem sozialen und kulturellen Leben in Langerwehe längst nicht mehr wegzudenken. Und ich bin davon überzeugt, dass wir die Besucherzahlen noch einmal toppen können.”
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