”Schlaumäuse” lernen Sprachen spielend leicht

Von: Elmar Farber
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Der Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel (links) versorgt die Kita Eschfeldmäuse mit neuer Sprachlernsoftware und lässt sich die direkt von den Kids zeigen. Foto: Elmar Farber

Düren. Von den rund 10.000 Kindertagesstätten in NRW sind 900 mit der für die Kitas kostenlosen Lernsoftware ausgestattet worden. Bundesweit beteiligen sich etwa 3000 Kindergärten mit über 90.000 Kindern am Schlaumäuse-Programm. Die „Eschfeldmäuse” sind die ersten „Schlaumäuse” im Kreis Düren. „Aber garantiert nicht die letzten”, verspricht Computerfachmann Mike Cosse.

„Bildung und Forschung in einem - da geht mir doch das Herz gleich auf”, sagt Thomas Rachel. Seine Freude teilte der Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren mit Erzieherinnen und Kindern der Kita „Eschfeldmäuse”.

Denn für die heilpädagogische und integrative Kindertagesstätte der Lebenshilfe Düren hatte Rachel, begleitet von Microsoft-Mitarbeiter Cosse, die Sprachlernsoftware „Schlaumäuse” im Gepäck.

Die Software ist Teil der 2003 von Microsoft Deutschland und Partnern gestarteten, bundesweiten Initiative „Schlaumäuse - Kinder entdecken Sprache”. Die Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, Kinder rechtzeitig auf die sprachlichen Anforderungen der Schule vorzubereiten.

Schwerpunkt der Initiative ist die spielerische Förderung der Sprachkompetenz von Vier- bis Sechsjährigen mit Hilfe moderner Technologien.

Die Software bietet die Möglichkeit, mittels Computer erste Verbindungen zwischen dem Laut- und dem Schriftbild zu entdecken und so einen direkten Zugang zur Schrift zu schaffen. Auf spielerische, kindgerechte Weise machen die Kinder zudem erste Erfahrungen mit sinnvoller Computernutzung.

„Ein Viertel aller Kinder weisen hierzulande erhebliche Sprachdefizite auf”, sagt Thomas Rachel. Daher sei die Unterstützung der frühkindlichen Sprachförderung von großer Bedeutung.

„Eine der wichtigsten Bildungserkenntnisse der letzten Jahre ist, dass wir uns nicht erst um die sprachliche Entwicklung unserer Kinder kümmern dürfen, wenn sie in der zweiten oder dritten Schulklasse nicht mehr zurechtkommen. Das ist viel zu spät”, so Rachel.
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