Saxofonistin Candy Dulfer kommt zu „Startbahn Jazz“

Von: Burkhard Giesen
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Am 3. Juli beim DSB im Rahmen der Dürener Jazztage zu Gast: die niederländische Saxofon-Spielerin Candy Dulfer. Foto: imago/Russian Look
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Freuen sich auf „Startbahn Jazz“: Rolf Delhougne, Richard Müllejans, Nicole Jäger und Bernd Ohlemeyer (v.l.). Foto: Burkhard Giesen

Düren. Träume macht man ja gerne schon mal öffentlich; stets in der Hoffnung, dass sie sich dann erfüllen. Bei dem Dürener Jazzclub-Vorsitzenden Rolf Delhougne klang das zuletzt nach den 20. Jazztagen im Jahr 2010 so: „Candy Dulfer nach Düren zu holen, ist immer noch mein Traum.“

Kein Wunder, die Ausnahme-Saxofonistin aus Amsterdam hatte schon bei den Jazztagen im Jahr 2001 das Publikum verzaubert. Und Rolf Delhougne natürlich gleich mit. Spätestens nach den Dürener Jazztagen dürfte auch Richard Müllejans, Chef beim Dürener Service-Betrieb, von Candy Dulfer begeistert sein, denn Müllejans erfüllt zum Familienabend bei der „Startbahn Jazz“ den Traum von Delhougne. Candy Dulfer ist der Top-Act beim DSB am Mittwoch, 3. Juli.

Dulfer wurde 1989 schlagartig mit dem Song „Lily was here“ berühmt, den sie gemeinsam mit Dave Stewart von den „Eurythmics“ eingespielt hatte. Die niederländische Musikerin steht mit ihrer eigenen Band für eine Mischung aus Funk und Jazz, hat aber stets auch die Popmusik nicht aus den Augen verloren. Von Beyoncé über Prince, Lionel Richie oder Blondie hat sie mit den unterschiedlichsten Musikern zusammengearbeitet, stand zudem gemeinsam mit Pink Floyd bei einem legendären Konzert auf der Bühne.

Im Jazz-Bereich hat sie mit Maceo Parker, Pee Wee Ellis, aber auch mit Sängerinnen wie Aretha Franklin Platten produziert. In den Niederlanden hat Candy Dulfer zudem eine eigene Fernsehshow und arbeitet parallel noch fürs Radio. „Wir sind froh, dass der Jazzclub so hervorragende Beziehungen hat, und dieser Top Act bei uns auftreten wird“, freut sich DSB-Chef Richard Müllejans: „Das ist die Top-Saxofonistin Europas. Wenn die auf der Bühne steht, wird es richtig krachen.“.

Müllejans wird natürlich auch dafür Sorge tragen, dass das Ambiente wie gewohnt stimmen wird. Der Auftakt der Jazztage ist immer ein Event für die ganze Familie und deshalb wird es „bei Reibekuchen und Scampi“ auch wieder ein buntes Kinderprogramm geben und vor allem: noch viel mehr Musik. Zum Start spielt nämlich ab 18 Uhr die „Harry Arthur Band“, die mit Funk, Soul und Jazz einheizen werden. Müllejans: „Das sind alles ehemalige Dürener Schüler. Alle so im Alter 50+ und im 2. Frühling.“

Für Calypso, Swing und New Orleans-Jazz sind an diesem Abend die „Sazerac Swingers“ zuständig. Sänger Max Oestersötebier klingt ein bisschen wie eine Mischung aus Fats Domino, Louis Armstrong und Barry White. Die Band aus Gütersloh steht für stilvolles Entertainment und schaffen es gleichzeitig, einfach nur Spaß zu verbreiten.

Besonders erfreut zeigte sich bei der Präsentation des Programms Jazzclub-Vorsitzender Rolf Delhougne über den Umstand, dass die Dürener Jazztage in diesem Jahr mit Marla Glen, Charleen Anderson und eben Candy Dulfer gleich drei Top-Musikerinnen präsentieren werden.

Für DSB-Chef Richard Müllejans gibt es übrigens noch zwei andere Gründe, sich auf die Veranstaltung zu freuen. Zum einen feiert man in diesem Jahr das 20-jährige Bestehen des DSB, das nach den Jazztagen mit einem Tag der offenen Tür zum Stadtfest weiter gewürdigt werden soll, zum anderen engagiert sich Müllejans ja auch noch beim Entenrennen des Lionsclubs. „2500 Enten haben wir schon verkauft. Die restlichen Enten wird es dann zum Jazzkonzert zu kaufen geben.“

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