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Sanierung der Kölnstraße muss verschoben werden

Von: Ingo Latotzki
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Die Kölnstraße in Düren soll ein neues Pflaster erhalten – voraussichtlich kann das aber erst im nächsten Jahr geschehen. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Die Sanierung der Kölnstraße muss verschoben werden. Es sei noch nicht gelungen, alle Hauseigentümer ins Boot zu holen, sagte Bürgermeister Paul Larue. In erster Linie soll die Fußgängerzone ein neues Pflaster erhalten. In den Haushalt der Stadt sind dafür 675.000 Euro eingestellt. 280.000 Euro sollen die Eigentümer, die Immobilienbesitz an der Kölnstraße haben, selbst bezahlen. Doch dazu sind bisher nicht alle bereit.

Der Vorsitzende der Dürener Interessengemeinschaft der Immobilienbesitzer (IVI), Thomas Bücken, sagte, die Zeit habe nicht gereicht. Der Plan sah vor, mit den Arbeiten vor dem Weihnachtsgeschäft fertig zu sein. Im Januar hatten die Gespräche mit den Hausbesitzern begonnen. Nun würde das Projekt verschoben, weil sonst die Gefahr bestanden hätte, im verkaufsträchtigen Advent noch eine Baustelle zu haben. IVI-Chef Bücken geht davon aus, dass die Sanierung nächstes Jahr im Frühjahr beginnen kann.

Das glaubt auch der Vorsitzende der Dürener CDU-Fraktion, Stefan Weschke. „Wir starten einen neuen Versuch, die Eigentümer, die bisher noch nicht wollten, zu überzeugen.“ Die Beträge, die Anwohner zu leisten haben, liegen zwischen 3000 und 70.000 Euro. Die Summe richtet sich nach dem Grundstück. Je größer die Fläche, desto mehr muss der Eigentümer zahlen. Nach diesem Modell sind in den vergangenen Jahren auch die Kleine Zehnthofstraße und die Hirschgasse saniert worden. „Da war das Zeitfenster für die Gespräche mit den Hauseigentümern allerdings größer“, so IVI-Vorsitzender Thomas Bücken.

So sieht es auch Paul Zündorf, der Technische Beigeordnete der Stadt Düren. „Wir hätten spätestens Ende März mit den Arbeiten beginnen müssen, um sicher zu gehen, dass die Sanierung bis zum Weihnachtsgeschäft abgeschlossen ist.“ Deshalb hätte sich das Rathaus mit der IVI „einvernehmlich geeinigt“, die Arbeiten zu verschieben. Zündorf zeigte sich gegenüber den „DN“ zuversichtlich, dass alle Hauseigentümer ins Boot geholt werden können. Dies sei aus Gründen der Gleichbehandlung wichtig, da die Stadt auch bei der Sanierung von Hirschgasse und Kleine Zehnthofstraße so verfahren sei.

Ursprünglich hatte die Stadt vor, mit der Sanierung auch Arbeiten am Kanalsystem vorzunehmen. Das wird nun ebenfalls ins nächste Jahr verschoben.

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