Düren - Sanfte Harfenklänge für Dürens Jazztage

Sanfte Harfenklänge für Dürens Jazztage

Von: Burkhard Giesen
Letzte Aktualisierung:

Düren. Neun Tage Programm, es können auch noch zehn werden, so viele Künstler, dass Organisator Niko Bellgardt fast den Überblick verlieren könnte, und mitten drin drei Top-Acts, die sich sehen lassen können: Andreas Vollenweider, Pee Wee Ellis und Courtney Pine sollen zu den Dürener Jazztagen vom 7. bis 16. August für besonders gute Stimmung in der Stadt sorgen.

Und natürlich müssen eingefleischte Jazz-Fans nicht auf ihre Kneipentour oder die beliebte Jazzparade verzichten, zu der die Massen in die Rurstadt strömen.

Zum Höhepunkt der Jazztage könnte sich ganz zum Schluss der britische Jazzmusiker Courtney Pine entwickeln, der als einer der versiertesten Saxophonisten der Welt gilt und der von traditionellen Standards bis zu Fusion und zeitgenössischen Stilen wie DrumnBass so ziemlich alles spielt. Er wird zum Abschluss der Jazztage am Sonntag in der Christuskirche mitsamt Band sein neues Album vorstellen. Zwei Tage vorher wird mit Andreas Vollenweider am Freitagabend ein „ruhiger, aber edler Abend”, wie Niko Bellgardt es ausdrückt, versprochen.

Vollenweider ist als Mann mit der Harfe bekannt und tummelt sich im weiten Feld der Weltmusik und hat mit Pavarotti ebenso zusammengearbeitet wie mit der brasilianischen Legende Milton Nascimento, Ladysmith Black Mambazo oder profaner den Söhnen Mannheims. Sein Spiel auf der elektro-akustischen Pedalharfe gilt als unverwechselbar - dürfte aber weniger für einen musikalisch schweißtreibenden Abend stehen.

Das ist allerdings mit Sicherheit bei Saxophonist Pee Wee Ellis am Samstag garantiert. Der Mann, der für Soul-Legende James Brown die Songs arrangiert hat, hat mit Blood, Sweat & Tears Musik gemacht, mit Van Morrison, George Benson und insbesondere mit dem begnadeten Funkmusiker Maceo Parker. Ellis gastiert gemeinsam mit seinem Jazz-Quartett und Sängerin Clare Teal auf dem Rathausvorplatz - und wie immer hat es der Dürener Jazzclub geschafft, Dank zahlreicher Sponsoren die Konzerte kostenfrei fürs Publikum anzubieten.
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