Sandra Marinello ist jetzt Deutsche Meisterin im Doppel

Von: jan
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Düren. Ein deutscher Meistertitel und eine ganze Reihe guter Platzierungen. So lautet die Bilanz von Spielern des 1. Badminton Clubs Düren bei der Endrunde der Deutschen Meisterschaft, die jetzt in Bielefeld ausgetragen wurde.

Die Ergebnisse unterstreichen, dass der Zweitliga-Aufsteiger aus Düren, der vor kurzem frühzeitig den Klassenerhalt sichern konnte, immer weiter in die Spitze des deutschen Badmintons vordringt. Erfolgreichste Akteurin des Vereins war erwartungsgemäß Sandra Marinello, die als Favoritin ins Rennen ging und den Erwartungen voll entsprach: Die Badminton-Nationalspielerin in Dürener Diensten hat ihren nächsten deutschen Meistertitel eingesammelt.

An der Seite von Partnerin Birgit Overzier (Beuel) war Marinello im Damen-Doppel erfolgreich. Im Finale gab es einen glatten Zweisatz-Sieg über das Duo Köhler/Michalewsky (Anspach/Refrath). Damit liegt die Lehramtsstudentin auf Kurs für die Olympischen Spiele 2012 in London.

Der BC-Vorsitzende, Rolf Pütz, erklärte, dass der deutsche Verband auf Marinello bauen will. „Sie ist im Doppel an der Seite von Birgit Overzier das Nonplusultra in Deutschland. Und deswegen will der Verband sie in den Kader nehmen, der sich auf London vorbereitet.” Zudem zählt die 26-Jährige auch im Mixed zur nationalen Spitze. Hier musste sich die BCD-Spielerin erst im Finale im Duell mit ihrer Doppel-Partnerin Overzier geschlagen geben. An der Seite von Johannes Schötteler (Bischmishein) unterlag sie Overzier/Kindervater (Beuel) glatt in zwei Durchgängen.

Gegen Finalisten verloren

Gute Ergebnisse erzielten auch die beiden jüngsten Aktiven im Kader des Zweitligisten aus Düren. Mathieu Pohl und Lisa Heidenreich ereilte dabei in den Einzel-Konkurrenzen ein ähnliches Schicksal. Beide verloren sie gegen späteren Finalisten. In der dritten Runde musste sich Pohl Dieter Domke (Bischmisheim) geschlagen geben. Die 18-jährige Lisa Heidenreich traf im Viertelfinale auf die spätere Meisterin Juliane Schenk aus Berlin und schied aus. Im Herren-Doppel schaffte es Pohl an der Seite von Philip Welker (Langenfeld) bis in das Viertelfinale, bevor sie an den späteren Zweiten Hopp/Schöttler (Bischmisheim) scheiterten. „Unsere Spieler haben in Bielefeld alle stark gespielt und die guten Leistungen aus der Saison bestätigt”, sagte Pütz.

Der BC-Vorsitzende ist derzeit damit beschäftigt, den Kader für die kommende Zweitliga-Saison aufzubauen. „Nach dem starken Auftritt bei den Deutschen Meisterschaften wird es nicht einfacher werden, den Kader zu halten”, merkt Pütz an. Allerdings habe er in Gesprächen Signale erhalten, dass sich alle Spieler eine weitere Saison in Düren vorstellen können.

Das gelte auch für den starken Briten Harry Wrigt. Die Verhandlungen sollen in den kommenden Wochen geführt werden. Eine Veränderung steht fest. Thomas Staczan, der meist das dritte Herren-Einzel gespielt hat, wird künftig für die Reserve in der Oberliga spielen. Pütz hat einen Neuzugang im Auge, der den Kader mehr als nur komplettieren würde. „Wenn das klappt, dann wäre das noch einmal ein Kracher der Kategorie Harry Wright.”
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