Saisontypischer Anstieg der Arbeitslosigkeit

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Düren. Die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Düren ist im Juli leicht von 10 629 auf 10 736 gestiegen. Die Arbeitslosenquote ist mit 7,9 Prozent stabil geblieben. Im Bereich der Geschäftsstelle Düren betrug die Quote 8,3, in Jülich sieben Prozent.

„Wie in den Vorjahren verzeichnen wir im Juli einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Damit haben wir gerechnet, denn diese Entwicklung ist typisch zum Beginn der Sommerferien. Hauptsächlich kommen im Juli Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren auf uns zu, die sich nach Beendigung der Schulausbildung oder nach dem Abschluss ihrer Berufsausbildung arbeitslos melden“, kommentiert Jürgen Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Aachen-Düren, die Arbeitsmarktentwicklung.

Der Anstieg konzentriert sich daher auf den Bereich der Arbeitslosenversicherung (+130 auf 3071). Im Bereich der Grundsicherung ging die Zahl der von der Job-com betreuten Langzeitarbeitslosen geringfügig um 23 auf 7665 zurück. Verglichen mit dem Vorjahresmonat aber ist auch hier ein Anstieg (+ 112) zu verzeichnen.

Erneut gestiegen ist die Zahl der offenen Stellen. Aktuell hat die Arbeitsagentur in Düren noch 1077 Arbeitsangebote im Bestand. Das ist ein Plus von 47 im Vergleich zum Juni. Jürgen Koch macht daher vor allem den jungen Arbeitslosen Mut, dass sie in Kürze eine Stelle finden werden.

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