Düren - RWE Power: Der Restsee Inden ist technisch machbar

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RWE Power: Der Restsee Inden ist technisch machbar

Von: Burkhard Giesen
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Sieht dem Urteil des Landesver
Sieht dem Urteil des Landesverfassungsgerichtes gelassen entgegen: Michael Eyll-Vetter von RWE Power. Foto: Wolters

Düren. An Optimismus stehen sich die Stadt Düren und der Energieriese RWE in nichts nach. Am 21. September verhandelt das Landesverfassungsgericht Münster die Klage der Stadt gegen die Änderung des Braunkohlenplanes.

Grund zur Sorge bei RWE? Nein. „Wir gehen davon aus, dass der Braunkohlenplan bestand haben wird”, sagt Michael Eyll-Vetter, Leiter der Bergbauplanung bei RWE Power. Dass die Positionen von Stadt und RWE unterschiedlich sind, verwundert wohl kaum.

Dürens Technischer Beigeordneter Hans Wabbel hatte vor einer Woche in den „DN” die Notwendigkeit einer Änderung des Braunkohlenplanes bestritten und davon gesprochen, dass die Visionen, die RWE mit Blick auf das Verfüllen das Tagebau-Restlochs mit Wasser entwickelt habe, nichts mehr mit dem zu tun hätten, was tatsächlich entstehen werde. RWE-Sprecher Manfred Lang: „Es geht nicht um Visionen, sondern um Zahlen, Daten und Fakten.”

Und hier widerspricht RWE insbesondere der Befürchtung, der See könne später nicht frei zugänglich sein, weil man Angst vor Böschungsrutschungen habe. „Der See wird sicher sein. Wer Nachterstedt mit dem Restsee-Inden in Verbindung bringt, der spielt bewusst mit den Ängsten der Bevölkerung”, ärgert sich Eyll-Vetter. Der Chefbergbauplaner verweist auf eine Umweltverträglichkeitsprüfung, darauf, dass man stets „offen und transparent” das Thema diskutiert und auch die Genehmigung der Landesregierung erhalten habe. Eyll-Vetter: „Natürlich war auch die Standsicherheit immer ein Thema. Wir haben nachgewiesen, dass der See machbar ist und uns ist auch klar, dass eine Wasserfläche, die von einem Zaun umgeben ist, keine Akzeptanz finden wird.”

Die Sicherheitszone werde allerdings in der Zeit der Befüllung nötig sein, so dass mittels Stegen und Pontonlösungen der Zugang zum See gewährleistet werden soll. „Wir haben den Nutzen des Sees ermittelt. Die Wertschöpfung ist dabei ein Thema, und auch die Zwischennutzung spielt eine entscheidende Rolle”, sagt Eyll-Vetter.

Die Zwischennutzung werde aber schon durch die deutlich schnellere Befüllzeit des Sees minimiert. Dass die Anrainerkommunen von dem See profitieren werden, ist für Eyll-Vetter keine Frage. Letztlich, so Eyll-Vetter, sei die Frage schließlich bereits im Jahr 2000 von der Kommune Inden angeregt und von den politischen Gremien abgesegnet worden.
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