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Rurwelle: Ab Montag neue Geschäftsführung in der Rurwelle

Von: Ingo Latotzki
Letzte Aktualisierung:

Kreuzau. Das Freizeitbad Rurwelle hat sich neu aufgestellt. Über verstärkte Werbung und konzeptionelle Änderungen soll die Kreuzauer Einrichtung profitabler arbeiten. Mit der monte mare Unternehmensgruppe hat ein bundesweit tätiger Dienstleister das Management übernommen. Am Freitag wurden die Verträge unterschrieben.

Das Bad war zuletzt in die Kritik geraten. Die Geschäfte liefen nicht wie erwartet, vor allem in der Sauna. Daraus machte Landrat Wolfgang Spelthahn keinen Hehl.

Der Kreis Düren ist Gesellschafter der Freizeitbad Kreuzau GmbH, die Betreiber des Hauses ist. Zwar konnte im vergangenen Jahr die Zahl der Besucher um 20 Prozent auf 218.000 gesteigert werden. Da in der Sauna aber nur 16.000 schwitzen wollten, blieb unter dem Strich ein Defizit von knapp 800.000 Euro.

Mit diesen Voraussetzungen startet die monte mare Gruppe, nachdem die alte Geschäftsführung in Kreuzau ausgetauscht wurde. Nun soll vor allem in Marketingmaßnahmen investiert werden, weil „die neue Sauna in den Köpfen der Menschen noch gar nicht angekommen ist”, sagte ein Sprecher.

Im Saunabereich liege das größte Potenzial. In zwei Jahren soll die Besucherzahl „mindestens verdoppelt” werden.

Das wäre im Schwimmbad nicht möglich, im Gegenteil. Ein Gutachten hat ergeben, das der Betreiber vielleicht noch mit einer Steigerung von fünf, sechs Prozent rechnen kann - dann ist Schluss. Der Markt gibt nicht mehr her.

Doch die Sauna alleine kann es nicht richten, sagte der Landrat. Die Gastronomie müsse deutlich mehr Geld einbringen, zudem sei es geboten, die Energiekosten zu senken. Auch das ergab das Gutachten.

Vertreter der monte mare Gruppe gaben sich zuversichtlich, die Ziele zu erreichen. Laut Landrat arbeiten sie erfolgsabhängig. Die Gruppe betreut neun Bäder in verschiedenen Bundesländern.

„Wir werden nun die Situation in Kreuzau genau unter die Lupe nehmen und dann handeln”, sagte Sven Dewlo; er wird als Betriebsleiter fungieren.

Herbert Doll, der geschäftsführende Gesellschafter der Gruppe mit Sitz im rheinland-pfälzischen Rengsdorf, sagte, sein Unternehmen bringe das „notwendige Know How” mit.

Kreuzaus Bürgermeister Walter Ramm begrüßte das Engagement und zeigte sich für die Zukunft des Bades optimistisch.
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