Düren - Rurtallauf: 30 Grad, ein Lächeln und ein souveräner Sieg

Rurtallauf: 30 Grad, ein Lächeln und ein souveräner Sieg

Von: jan
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Stolz präsentieren die schnel
Stolz präsentieren die schnellsten Bambini ihre Medaillen. Hier siegten Enya Gerhardt und Aaron Wälde. Foto: Guido Jansen

Düren. 30 Grad - aber das Lächeln sitzt. Fahd Mellouk (GFC Düren 99) hat beim Rurtallauf des Dürener TV einen Start-Ziel-Sieg gelandet. Über die Distanz von zehn Kilometern zeigte Dürens schnellster Mann dem Starterfeld von Anfang an die Rückansicht. Nach 32:59 Minuten war der 32-Jährige im Ziel.

Schnellste Frau war Svenja Jütte aus Jülich in 41:35 Minuten. „Das war ganz schön knackig”, musste Mellouk nach dem Rennen eingestehen. Eine der letzten heißen Nachwehen des Sommers hatte die Temperatur rechtzeitig zum Lauf steigen lassen. Dem Wetter haben dann auch etliche Starter Tribut zollen müssen. Von den 190 Startern sahen lediglich 143 die Ziellinie. Die anderen Läufer waren am Wendepunkt des Rennens, der am Start-Ziel-Bereich lag, aufgestiegen.

Grund zum Klagen hatte trotzdem keiner der Beteiligten. Vor allem nicht der Veranstalter Dürener TV. Insgesamt 300 Starter waren bei der 19. Auflage des Lauf-Klassikers dabei. „Das waren gut 50 mehr als im vergangenen Jahr. Und das trotz des heißen Wetters”, sagte DTV-Leichtathletik-Geschäftsführer Manfred Röhlich.

Für Fahd Mellouk war der Rurtallauf nur eine Trainingseinheit mit Konkurrenz. Der 32-Jährige schnürt sich seine Laufschuhe nämlich normalerweise nur dann, wenn er danach mindestens zehn Kilometer zurück legt. 100 Kilometer pro Woche macht Mellouk derzeit. Zwei Ziele hat der Mann, der bei der Kreisverwaltung arbeitet, in diesem Jahr noch. Am 2. Oktober startet er beim Halbmarathon in Köln. Höhepunkt des Jahres soll der Frankfurt-Marathon sein. Der findet am 30. Oktober statt und Mellouk will ihn in weniger als 2.30 Stunden zurück legen.

„Ich möchte gucken, wie viel Spaß es mir bringt, wenn ich versuche, mich im Marathon weiter zu steigern”, so der Trainer der größten Dürener Laufgruppe. Weit weg von der deutschen Spitze ist er nicht mehr. Die läuft derzeit etwa bei 2.22 Stunden.

Die Weltspitze aus Schwarz-Afrika ist dagegen völlig außer Sichtweite. 2.07 Stunden war die Bestzeit bei der WM. „Das ist unvorstellbar”, so der Dürener. Mellouk führt eine Trainingsgemeinschaft aus Läufern der 99 und des DTV an, die sich jeden Tag um 18 Uhr trifft. 30 Köpfe stark ist die Gruppe mittlerweile. Und die Zahl der Starter bei großen Wettkämpfen wächst. In Frankfurt gehen wahrscheinlich zehn Mitglieder der Gruppe an den Start.
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