Rureifel-Tourismus: Fast 200.000 Übernachtungen

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Die Vertreter der vier Mitglie
Die Vertreter der vier Mitgliedskommunen Nideggen, Heimbach, Hürtgenwald und Kreuzau sowie der Beisitzer Dirk Bauer (2. von links) führen den Rureifel-Tourismus e.V. mit Optimismus in die nächsten Jahre. Foto: Anneliese Lauscher

Heimbach. Sie klopften sich beinah gegenseitig auf die Schulter; jedenfalls herrschte eine Stimmung von spürbarer Zufriedenheit, als die Vorstandsmitglieder des Rureifel-Tourismus e.V., der nun seit zehn Jahren besteht, sich vor der Mitgliederversammlung im Haus des Gastes trafen.

Axel Buch, der Bürgermeister von Hürtgenwald, der dem Verein seit zwei Jahren vorsteht, hielt einen kurzen Rückblick und merkte an, was vor zehn Jahren mit kleinen Anfängen begonnen habe, sei eine vorzeigbare Erfolgsstory geworden.

Damals haben die vier Kommunen Nideggen, Heimbach, Hürtgenwald und Kreuzau sowie der Kreis Düren eine touristische Arbeitsgemeinschaft gegründet, dem Rureifel-Tourismus e.V. traten zunächst 27 Mitglieder bei. Heute zählt der Verein 198 Mitglieder, die sich durchweg gut vertreten fühlen in dem rührigen Verein, die eine gute Entwicklung in allen Bereichen des Tourismus sehen und eine professionelle Darstellung in den Publikationen.

Der Geschäftsführer des Rureifel-Tourismus e.V., Gotthard Kirch, hatte eine Statistik der Übernachtungszahlen vorgelegt. Dass man allein von 2010 auf 2011 eine Steigerung von 11,5 Prozent und die höchst erfreuliche Zahl von 196 273 erreichen konnte, sei auf Anhieb verblüffend, zeige aber die positiven Auswirkungen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit im Verein und den „unglaublichen Identifikationsschub, den der Nationalpark in der Eifel ausgelöst hat”.

Große Steigerung in Nideggen

Besonders auffallend erschien die Steigerung in Nideggen (von 67 800 auf 81 900), hierfür könnte die Jugendherberge verantwortlich sein, aber auch die tollen Wandermöglichkeiten und das Engagement, das man in Schmidt an den Tag legt, wenn man beispielsweise eine Wanderwoche anbietet, bei der ein attraktives Programm zum kostenlosen Mitmachen angeboten wird, meinte Dieter Weber, der die Bürgermeisterin von Nideggen, Margit Göckemeyer, vertrat. Viele Tagestouristen zähle man in Obermaubach, erläuterte Siegfried Schmühl, der in Vertretung von Bürgermeister Walter Ramm gekommen war. Hier gebe es ein starkes Stammpublikum, der See und die reizvolle Landschaft seien stets ein Anziehungspunkt.

Neuer Internetauftritt

Die „sehr gute Unterstützung durch den Kreis Düren” hob Bert Züll, der Bürgermeister von Heimbach, hervor. Die gute Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr sei ein weiteres Plus. Die Rurtalbahn sei oft proppenvoll mit Wanderern und Radlern.

Ganz neu ist der Internetauftritt des Rureifel-Tourismus e.V.; diesen stellte René Wißgott, der stellvertretende Geschäftsführer des Vereins, vor. Man kann von der Seite www.rureifel-tourismus.de zu den Wanderungen gehen, wo man unter dem Menüpunkt „Rureifel-Navigator” Skizzen für die 20 schönsten Wanderwege bekommt. Diese kann man auf ein GPS-Gerät herunterladen, es werden Wegbeschreibungen mit Schwierigkeitsgrad und Höhenmetern geliefert, und sogar eine Überflug-Simulation kann man wählen!

Das Projekt „Naturerlebnis Biber in der Nordeifel”, das im Januar offiziell vorgestellt wurde und von der Biologischen Station koordiniert wird, könnte ein weiterer guter Grund sein, die hiesige Region zu besuchen, ist Gotthard Kirch überzeugt, denn „auf den Exkursionen über Tag und in der Dämmerung bieten sich den Teilnehmern entrückende Naturerlebnisse.”

Einblick in Rizzi-Ausstellung

„Zuerst und am besten informiert” sollten die Mitglieder des Rureifel-Tourismus e.V. sein, sagte Bürgermeister Bert Züll, als sie am Ende der Versammlung noch einer besonderen Einladung folgten. Sozusagen eine „Preview” auf die freudig erwartete James-Rizzi-Ausstellung gewährte ihnen Professor Zehnder, der Direktor der Internationalen Kunstakademie Heimbach.
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