Düren - „Rund in Düren“: Nur ein Defekt kann Marsel Kropp stoppen

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„Rund in Düren“: Nur ein Defekt kann Marsel Kropp stoppen

Von: Julian Loevenich
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Die Sieger des Hauptrennens mit Sven Rehbein, Paul Larue, Alexander Donike und Marsel Kropp (v.l.). Foto: Julian Loevenich

Düren. Am Ende war es wie so häufig im Sport, bei dem Sieg und Niederlage so eng beieinanderliegen können. Relativ früh hatte Marsel Kropp vom RSV Düren am Samstagabend bei der Neuauflage des Rennens Rund in Düren attackiert. Im Hauptrennen der Profis über 64 Kilometer konnte er damit einen Akzent setzen.

Kilometer für Kilometer fuhr er vor dem Feld, fuhr einen immer größer anwachsenden Zeitvorsprung heraus. In der 24. Runde dann die erhoffte Überrundung des Feldes. Das Tempo wurde immer wieder forciert, eine neunköpfige Gruppe löste sich ebenfalls aus dem Feld heraus und konnte einen Rundengewinn einfahren. Für den Dürener Kropp lief alles optimal – bis zur letzten Runde.

Mit dem Rad auf der Schulter kam der Lokalmatador plötzlich aus der Dunkelheit heraus ins Ziel gelaufen. Die Arme voller Blut, das Vorderrad völlig demoliert: Durch einen Defekt in der letzten Kurve kam der Dürener zu Fall. Dabei sollte eigentlich alles anders kommen. Die Wiederbelebung des Rennens nach 15 Jahren Pause wollten die beiden Profis Kropp und Rehbein, der auch zweiter Vorsitzender des Veranstalters RSV ist, nutzen, um beim letzten Rennen ihrer aktiven Sportlerlaufbahn noch einmal alles zu geben. Ein ganz besonderes Rennen also. Es war ein kurzer Kurs. Vom Markt über den Kaiserplatz bis hinunter zur Weierstraße, hoch zum Ahrweilerplatz, zurück auf den Markt. 800 Meter lang, sechs Kurven. Das bedeutete für die Fahrer viel bremsen, um dann umso stärker antreten zu müssen.

Weil auch das Wetter mitspielte und sich sogar einige Sonnenstrahlen durch die teilweise schwarze Wolkendecke zwängten, zeigten sich in den anliegenden Cafés, Restaurants und an entlang der Strecke auch zahlreiche Zuschauer. Unter ihnen Bürgermeister Paul Larue. Neben den Profis sahen sie die U 19-Fahrer im Rennen mit der C-Klasse. Und als Besonderheit das Derny-Rennen, bei dem die Radfahrer im Windschatten eines Motorrads fuhren. Hier kam es immer wieder zu Attacken, spannenden Situationen und hauchdünnen Entscheidungen, bei denen auch Kropp und Rehbein erneut mit von der Partie waren. Die Verantwortlichen des Vereins um den Vorsitzenden Alexander Donike zeigten sich begeistert von den Rennen. Donike: „Das war eine sehr gelungene Wiederauflage.“ Seitens des RSV bedankte man sich bei der Stadt für ihr Engagement. Und so reichte es für manchen am Ende nicht zum erhofften Gewinn – doch für Rund in Düren war es ein großer Sieg.

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