Rund 4,5 Millionen Euro verbaut

Von: kin
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Da hing das  rote Band noch am
Da hing das rote Band noch am Zug: Gestern wurde der Kreuzungsbahnhof in Huchem-Stammeln eingeweiht. Foto: Sandra Kinkel

Niederzier-Huchem-Stammeln. „Das ist ein guter Tag heute”, meinte Landrat Wolfgang Spelthahn Sonntagmorgen bei der offiziellen Einweihung des neuen Kreuzungsbahnhofes im Niederzierer Bahnhof Huchem-Stammeln.

Um die Anbindung zu den Regionalexpress-Zügen nach Köln und Aachen zu verbessern, müssen die Flexibilität von Zugkreuzungen und die Fahrzeit auf der eingleisigen Strecke zwischen Düren und Jülich verbessert werden. Aus diesem Grund war der neue Kreuzungsbahnhof nötig. Insgesamt sind in Huchem-Stammeln rund 4,5 Millionen Euro investiert worden.

Gemeinsam mit dem Aufgabenträger Nahverkehr-Rheinland (NVR), der die Verkehrsleistungen auf der Rurtalbahn bestellt, und der Beteiligungsgesellschaft des Kreises Düren, hat die Rurtalbahn ein Konzept für den Bahnhof in Huchem-Stammeln ausgearbeitet. Es wurde ein Mittelbahnsteig gebaut, zwei Weichen eingebaut, ein elektrisches Stellwerk ist entstanden, außerdem wurde für die technische Sicherung von fünf Bahnübergängen gesorgt. Der neue Bahnsteig ist 120 Meter Lang und 55 Zentimeter hoch.

Die gesamte Bahnsteigausstattung ist barrierefrei, an beiden Bahnsteigen gibt es behindertengerechte Rampen, Blindenleiteinrichtungen und Kontraststreifen. Darüber hinaus gibt es neue Wege zum Bahnhof, Beleuchtungen und Wartehäuser. Klar, dass für die umfangreiche Baumaßnahme etliche Kabel neu verlegt werden. Eine Investition, die sich aber ganz sicher lohnt.

Die jüngste Fahrgasterfassung auf der Strecke zwischen Jülich und Düren hat nämlich ergeben, dass hier täglich 5000 Menschen mit der Rurtalbahn fahren. Mit der Inbetriebnahme des Bahnhofs zum gestrigen Fahrplanwechsel können die Anschlüsse der Rurtalbahn an den überregionalen Zugverkehr wieder sicher und bequem erreicht werden. Die Takte von Bus und Bahn wurden zudem neue aufeinander abgestimmt.

Auch Niederziers Bürgermeister Hermann Heuser freute sich neben Krauthausen über den zweiten „Niederzierer Hauptbahnhof”. Gleichzeitig bedankte sich der Bürgermeister bei den Bürgern von Huchem-Stammeln, die die neunmonatige Baumaßnahme „mit sehr viel Geduld ertragen” hätten.
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