Rütger-von-Scheven-Straße: Mieter sind „vorsichtig optimistisch”

Von: inla
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Mehr als 270 Wohnungen gibt es in den Blocks an der Rütger-von-Scheven-Straße. Sie sollen saniert werden. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Die Mietergemeinschaft „An der Rur” gibt sich zuversichtlich. „Vorsichtig optimistisch”, sagt Sprecher Willem Caenen. Die Wohnblocks an der Rütger-von-Scheven-Straße sollen saniert werden, ohne dass die Mieten „in astronomische Höhen steigen”, sagt Caenen. „Wir haben kürzlich mit dem neuen Eigentümer gesprochen. Es war ein gutes Gespräch”, sagt Caenen.

In den Häuserblocks aus den 50-er Jahren gibt es mehr als 270 Wohnungen. Viele hätten keine Heizung, seien von Schimmel befallen, sagt die Mietergemeinschaft.

Das soll nun anders werden. Die „Deutsche Invest Immobilien”, die neue Eigentümerin, habe schon mit ersten Arbeiten begonnen. So seien Hecken geschnitten, Grünanlagen instand gesetzt worden.

Ein Anfang. In den vergangenen Jahren ist die ehemalige Vorzeige-Siedlung immer mal wieder in die Schlagzeilen geraten, weil die Häuser in einem unterwohnten Zustand gewesen seien, sagt Willem Caenen. „Wir haben mit vielen Enttäuschungen leben müssen, deshalb sind wir jetzt auch nur vorsichtig optimistisch.”

Dass auch nach einer Sanierung die Mieten nicht übermäßig steigen, ist für Hermann Schaaf von der Evangelischen Gemeinde, die an der Rütger-von-Scheven-Straße als Berater auftritt, eine klare Forderung. „Es gibt gesetzliche Vorgaben. Die müssen eingehalten werden.” Auch die Stadt Düren habe in diesem Zusammenhang ein hohes Interesse, da es Mieter gebe, die von Transferleistungen lebten. Dafür komme das Rathaus auf.

Bis Ende des Jahres sollen alle Wohnungen mit Heizungen ausgestattet werden. Danach sollen die Fassaden so wärmegedämmt werden, dass sie gängigen Standards entsprechen. Die Mietergemeinschaft erwartet laut Sprecher Caenen, dass die neue Eigentümerin mit einer Verwaltung ständig vor Ort erreichbar ist.
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