Rüstzeug für seinen Weg nach oben

Von: fjs
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Goldener Meisterbrief als Krönung eines interessanten Berufslebens: Günther Schmitz legte vor 50 Jahren die Meisterprüfung ab. Foto: fjs

Huchem-Stammeln. Eine solide Ausbildung als Grundlage für beruflichen Erfolg: Günther Schmitz (77) hat im elterlichen Betrieb in Derichsweiler den Beruf des Karosseriebauers gelernt. Ein erstes Rüstzeug auf dem Weg nach oben.

Vor 50 Jahren absolvierte der die Meisterprüfung vor der Handwerks-kammer Köln. Jetzt, nach einem sehr bewegten halben Jahrhundert, erhielt er den Goldenen Meisterbrief. Ein Kompliment gab es von Kreishandwerksmeister Gerd Pelzer: „Sie sind der beste Beweis für einen funktionierenden Familienbetrieb.“

Nach der Lehre im Betrieb der Eltern in Derichsweiler zog es den jungen Karosseriebauer in die Welt hinaus. Ein erstes Praktikum bei Kraus-Maffei in München stand an. Damals war das die erste Adresse. Dann folgte ein Studium in Hamburg zum Ingenieur für Fahrzeugtechnik.

Und wieder sammelte Günther Schmitz Erfahrungen: ein Jahr im Konstruktionsbüro der Firma Hentschel in Kassel. Lkw-Experten schnalzen mit der Zunge, denn Hentschel-Lkw hatten einen guten Ruf, sind heute aber so gut wie von der Bildfläche verschwunden. So beruflich gestärkt ging es zurück in die Heimat. Doch der Betrieb in Derichsweiler wuchs, war bald schon zu klein.

Da es keine Expansionsmöglichkeiten im Ort gab ging Günter Schmitz auf die Suche. Und wurde in Huchem-Stammeln fündig. Als einer der ersten Firmen siedelte Karosseriebau Chr. Schmitz im Gewerbegebiet Rurbenden an. „Die Gemeinde Niederzier hat uns bestens unterstützt“, erinnert sich der Goldmeister, der seit 2002 Obermeister der Wagner- und Karosseriebauer-Innung Aachen-Düren ist und sich bereits seit 1974 als Schriftführer und seit 1978 als stellvertretender Obermeister.

Inzwischen sind die Söhne Renè und Marc mit im Betrieb, der sich unter anderem auch auf die Karosserie-Reparatur von Lastkraftwagen und Omnibussen spezialisiert hat.

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