Düren - Rot-Grün fordert Schulentwicklung speziell für Düren

Rot-Grün fordert Schulentwicklung speziell für Düren

Von: Ingo Latotzki
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Schulentwicklung gefordert: Verena Schloemer, Henner Schmidt, Dagmar Nietan, Liesel Koschorreck und Bruno Voß (v.l.) Foto: Ingo Latotzki

Düren. Die Dürener SPD und die Grünen wollen Bewegung in die Schulpolitik bringen. In einem gemeinsamen Antrag für den Stadtrat fordern sie einen Schulentwicklungsplan für Düren. Anfertigen soll die Erhebung ein Bonner Büro, das vor zwei Jahren einen Schulentwicklungsplan für den Kreis Düren erstellt hat.

Zwei Forderungen stellen SPD und Grüne auf: Zum einen soll der Plan zwei mögliche Szenarien für die Gründung von Sekundarschulen entwickeln. Denkbar seien eine Nord- und eine Südvariante.

Zum anderen soll „in besonderer Weise“, so der Antrag, den Anforderungen der Inklusion Rechnung getragen werden – auch unter Berücksichtigung neuer beziehungsweise alternativer Schulformen. Die beiden Parteien beklagen, dass seit Offenlage des Schulentwicklungsplans für den Kreis im Juni 2011 „außer der Gründung eines Arbeitskreises nichts passiert ist“, so Verena Schloemer und Bruno Voß (Die Grünen) am Mittwoch bei einem Pressegespräch. Dabei liefere der Plan konkrete Handlungsempfehlungen – etwa zwei bis drei Sekundarschulen.

SPD-Fraktionschef Henner Schmidt, Bürgermeisterkandidatin Liesel Koschorreck und die schulpolitische Sprecherin der SPD, Dagmar Nietan, warnten davor, „noch mehr Zeit“ verstreichen zu lassen. „Längst haben sich benachbarte Kommunen wie Kreuzau mit Schulgründungen auf den Weg gemacht. Düren muss aufpassen, nicht ins Hintertreffen zu gelangen.“

Die Politiker appellierten deshalb an die CDU, sich dem „Thema nicht weiter zu verschließen“. Bisher herrsche „Stillstand“, zwei Jahre seien verschenkt worden. Es ginge nicht darum, Schulen zu schließen, sondern „um ihren Erhalt“, sagt der Grüne Bruno Voß. Womöglich würden schon Zusammenlegungen weiterhelfen. Die Parteien stellen sich vor, dass es „spätestens in zwei Jahren“ Entscheidungen gibt. Betont wurde aber, dass „Sorgfalt vor Eile“ ginge, so Dagmar Nieten. Kommentar

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