Kreuzau - Rosenmontagszug in Kreuzau: Die Sonne lacht wie über einer Oasenstadt

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Rosenmontagszug in Kreuzau: Die Sonne lacht wie über einer Oasenstadt

Von: Carsten Rose
Letzte Aktualisierung:
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Beim Blick nach oben auf den strahlendblauen Himmel wird sich Prinz Manfred III. (Bolder) vielleicht an die Wüstenstadt Rissani erinnert gefühlt haben, deren buntes Stadttor seinen orientalischen Wagen schmückte. Foto: C. Rose
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Rund 1000 Zugteilnehmer waren in Kreuzau – darunter natürlich Musiker und schräge Vögel. Foto: C. Rose
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Mächtig Dampf: Der Wagen der KG „Scheef Naas“ war nicht nur wegen des Mottos „Die Schöne und das Biest“ unverkennbar. Foto: C. Rose
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Enge Geschichte: Die Wagen – wie der von den „Schruppsoffern“ – passierten die Hauptstraße drei Mal. Foto: C. Rose
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Stockender Verkehr: Die Helden von Mario Kart kamen nicht so schnell voran wie sonst. Foto: C. Rose
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Gruß an den Fußballgott: Die Anhänger des 1. FC Köln sind recht gläubig. Foto: C. Rose

Kreuzau. Das Biest hatte beim Rosenmontagszug in Kreuzau keinen Grund, so verbittert vom Wagen der KG „Scheef Naas“ herunterzublicken: Von oben winkten nicht nur seine Schöne sowie Prinz Manfred III. und dessen Sohn Kinderprinz Alexander II. aus ihren eigenen Wagen – sondern vor allem wieder die Sonne.

Sie würdigte die Mühe der rund 1000 Zugteilnehmer gebührend, die tausendfachen Zuschauer ebenso. Diese bildeten für die Parade aus 14 Motivwagen, 28 Fußgruppen und 200 Musikern einen würdigen Rahmen im Kreuzauer Zentralort. Prinz Manfred III. (Bolder) zeigte der Gemeinde stolz seinen orientalischen Wagen, der das bunte Stadttor der Wüstenstadt Rissani drei Mal über die Hauptstraße fuhr. Viereinhalb Kilometer war die Strecke wie immer lang, für die der Zug zweieinhalb Stunden benötigte.

Nerv der Zeit getroffen

Den Nerv der Zeit, zumindest den der deutschen Fußballwelt, traf eine kleine Gruppe mit Trikots des (Noch-)Bundesligisten 1. FC Köln im vorderen Abschnitt des Zuges: Auf ihrem weißen Wagen stand der Spruch „Wir glauben an Wunder“ samt Bitte an den Fußballgott, den Abstieg noch abzuwenden. Viel wichtiger jedoch die Botschaft: „Ob 1. Liga oder Zweite, Karneval feiern kann man überall.“

In Kreuzau sowieso: Unter anderem präsentierten sich noch die Tischtennisfreunde Kreuzau mit einem neu gestalteten Wagen Marke Märchenwald, die Kirmesgesellschaft mit afrikanischem Mottowagen sowie die Kreuzauer Schulen und Vereine.

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