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Rosenberg begeistert Jazzfans: „Die kann ja richtig toll singen!”

Von: kin
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Marianne Rosenberg begeisterte
Marianne Rosenberg begeisterte gestern tausende Fans auf dem Rathausvorplatz mit gefühlvollen und rockigen Jazzsongs. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Das Dürener Publikum hatte Marianne Rosenberg gleich beim dritten Wort der Sängerin ins Herz geschlossen: Nach einem freundlichen „Guten Abend” begrüßte die Sängerin ihre Fans auch in Romanes, der Sprache der Sinti und Roma. Der Jubel - nicht nur bei den vielen Sinti und Roma, die zum Konzert gekommen waren, war groß, der Funke sofort übergesprungen.

Überhaupt ist Marianne Rosenberg, die beim Sparkassen-Abend der 22. Dürener Jazztage zu Gast war, nicht nur eine gute, emotionale und gleichsam professionelle Sängerin, sie ist auch eine sehr sympathische Frau. „Einfach lieb”, sagte Katharina Bertram. Für die blinde Frau und ihre beiden Freunde Bernd und Ulla Schröder ist am Freitag ein Traum in Erfüllung gegangen. Die drei hatten beim Soundcheck die Gelegenheit, ihrem Star die Hand zu geben. „Sie ist total nett”, waren die drei blinden Dürener sich einig.

Auf der Bühne präsentierte Marianne Rosenberg sich ganz in schwarz, die kleine Sängerin mit der großen Stimme beherrschte die eher leisen, gefühlvollen Bluesballaden genauso wie die flotten, Rhythmus betonten Jazzstücke. Zwischendurch gab es auch einen Song in feinstem Berliner Dialekt, denn so Marianne Rosenberg, „ich bin auch überzeugte Berlinerin!” Bei allen Songs begeisterte Rosenberg mit einem einzigartigen Sound, einem unverkennbaren Timbre in ihrer Stimme. Und treffender als Markus Baier, der schon um 17.30 Uhr seinen Platz direkt vor der Bühne eingenommen und den auch bis zum Konzertbeginn erfolgreich verteidigt hatte, kann man es vermutlich nicht formulieren: „Wahnsinn”, so der Dürener, „die kann ja richtig toll singen!”

Bevor Marianne Rosenberg die Jazzfans begeisterte, spielte die Dürener Gruppe „Acoustic Five” auf dem Kaiserplatz. Und auch Cara Schmitz, Diana Schulz, Moritz Gielen, Tobias Klein, Claudia Wallraff und Markus Kaiser ernteten viel Applaus.
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