Rombey gewinnt Fair-Play-Pokal des Verbandes

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Frank Rombey, hier noch als Sp
Frank Rombey, hier noch als Spieler für Viktoria Arnoldsweiler im Einsatz, gewann als Trainer der Viktoria-Reserve den Fair-Play-Preis des Fußballverbandes Mittelrhein.

Düren. Frank Rombey von Viktoria Arnoldsweiler ist vom Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) mit dem „Fair Play des Jahres”-Pokal ausgezeichnet worden.

Der Trainer der zweiten Senioren-Mannschaft wurde mit den Platzierten Mike Wunderlich (Viktoria Köln, vertreten durch die 2. Vorsitzende Gabriele Wieczorek), Tobias Sagert (SSV Katzem), Christian Buchenau und Heinz-Josef Boltersdorf (BC Oberzier) sowie Marcus Kromm (SSV Vingst 05) im Rahmen einer Feierstunde in Aachen ausgezeichnet.

Der FVM hatte fünf Gesten der Saison 2011/12 aus dem „Pool” der Fair-Play-des-Monats-Sieger, die der FVM aus eingesandten Fair-Play-Meldungen auswählt und ehrt, per Abstimmung auf den FVM-Internetseiten zur Auswahl gestellt.

Sieger Frank Rombey hatte eine grobe Unsportlichkeit von einem Spieler, die vom Schiedsrichter unbemerkt geblieben war, mit der sofortigen Auswechslung und einer Suspendierung bis zum Saisonende selbst geahndet - eine Geste, die 105 Menschen überzeugte und beim Voting für ihn stimmen ließen.

Mit 38,9 Prozent der Stimmen landete Mike Wunderlich von Viktoria Köln auf Rang 2. Beim Spielstand 3:2 für Uerdingen verhinderte ein Auswechselspieler der Viktoria ein sicheres Tor. Wunderlich wies seine Mannschaft an, den fälligen Freistoß ohne Gegenwehr zum Tor führen zu lassen.

Die Plätze drei (Tobias Sagert, SSV Katzem), vier (Christian Buchenau/Heinz-Josef Boltersdorf, BC Oberzier) und fünf (Marcus Kromm, SSV Vingst 05) lagen ebenfalls, wenn auch mit größerem Abstand hinter den beiden Erstplatzierten, dicht beieinander.

FVM-Präsident Alfred Vianden und FVM-Vizepräsident Karl-Heinz Witt, der zudem FVM-Fair-Play-Beauftragter ist, ehrten die Preisträger und würdigten deren faire Einstellung.

Dass Fair Play und sportlicher Erfolg sich nicht ausschließen, sondern vielmehr zusammengehören, machte Witt deutlich: „Die Statistik aus unserem Fair-Play-Wettbewerb und auch aus den Nominierungen für das Fair Play des Monats belegen immer wieder, dass die Mannschaften, die fair agieren, in der Regel in der Tabelle weiter oben stehen als unfaire Mannschaften - die sich offenbar durch ihr unfaires Handeln selbst im Weg stehen. Fair Play lohnt sich also schon unter rein sportlichen Gesichtspunkten.”

Dass sich Fair Play auch insgesamt lohnt, machten die beiden FVM-Vertreter im Anschluss deutlich. Denn Vianden und Witt überreichten den Jahressiegern nicht nur Urkunden und Pokale, sondern auch Geschenke: Das Team von Sieger Frank Rombey freut sich über eine komplette Mannschaftskluft. Und Christian Buchenau sowie Heinz-Josef Boltersdorf freuten sich über fünf neue Bälle für ihre Teams.

Frank Rombey und Mike Wunderlich wird zudem eine weitere Ehrung zuteil. Der Deutsche Fußball-Bund war ebenfalls so angetan von den fairen Aktionen, dass sie die beiden zu DFB-Bundessiegern im Rahmen seiner „Fair ist mehr”-Aktion ernannte.

Die Ehrung für Rombey, Wunderlich und die weiteren sechs Preisträger findet am 16. Oktober im Rahmen des WM-Qualifikationsspiels zwischen Deutschland und Schweden in Berlin statt.
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