Romantik pur: Der Prinz lädt ein zum Weihachtsmarkt

Von: mv
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Warten mit dem Christkind (Ast
Warten mit dem Christkind (Astrid Velder) auf viele Besucher: Prinz Charles-Louis von Merode (2.v.l.) und seine Gattin sowie Unternehmer Peter Kittel (3.v.r.) und Vertreter der Gemeinde. Foto: Margret Vallot

Merode. Ein Weihnachtsmarkt auf hohem Niveau, schöner und größer als im letzten Jahr, so soll er werden. Mit einem erlesenen Angebot an Waren und hiesiger Handwerkskunst. Das schilderte wortgewandt Peter Kittel, der mit seinem Unternehmen den Weihnachtsmarkt rund um das berühmte Wasserschloss Merode managt.

„Keine Eventkultur, keine Amerikanisierung, nicht kitschig und keine Dönerbuden”, so wurde der Bayer nicht müde zu betonen.

Wohl aber ein Bekenntnis zu Heimat und Brauchtum, Tradition und christlichem Weltbild will man abgeben und lässt wie in den Jahren zuvor wieder ein Christkind auftreten. 48 Stände sind es diesmal, acht mehr als im letzten Jahr. Außerdem gibt es als neue Attraktion eine Skihütte, eine Art Weihnachts-Blockhaus.

Auf Kinderfreundlichkeit wird sehr viel Wert gelegt: Auf Kaspertheater, eine lebende Krippe, einen Nikolaus und ein nostalgisches Kinderkarussell können sich die Kleinen freuen. Edelmänner und Hofdamen werden wieder die Gäste empfangen, und offene Feuer sowie Kerzen, Laternen und Fackeln statt künstlicher Beleuchtung sollen das Bild abrunden.

Das soziale Engagement wird ebenfalls großgeschrieben. Wie der Prinz froh mitteilte, werden in der Eingangshalle Ehrenamtler von unter anderem Unicef, dem Weißen Ring und dem Lions Club Waren anbieten. „Sie machen mit, jeder für einen guten Zweck”, so der Prinz.

Die Wasserburg ist ein imposantes Anwesen, in heutiger Zeit zum Bewohnen eigentlich ungeeignet. Unmengen an Geld verschlingen nach einem schlimmen Brand die Renovierung und Instandhaltung. Die Familie von Prinz Charles-Louis von Merode möchte das Kleinod erhalten. Auch aus diesem Grund, das wurde bei einem Gespräch im Schloss unumwunden zugegeben, wird der Weihnachtsmarkt veranstaltet.

Man nimmt von jedem Besucher fünf Euro Eintritt, Kinder bis 16 Jahre zahlen einen Euro. Klar, dass sich in Langerwehe die Gemeindeverwaltung und der Ortsvorsteher von Merode, Albert Troisdorf, über die enorme Aufwertung des Ortsteils und den Gästezustrom freuen.

Knapp 30.000 Menschen sollen es 2010 gewesen sein, die dem Markt einen Besuch abstatteten. Diese Zahl wird möglicherweise übertroffen. Geöffnet ist ab Freitag, 25. November, um 14 Uhr bis zum 18. Dezember, immer von Donnerstag bis Samstag, 14 bis 21 Uhr. Sonntags von 12 bis 20 Uhr.
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