Düren - Rock am See: Preisgekrönte Bands spielen vor malerischer Kulisse

Rock am See: Preisgekrönte Bands spielen vor malerischer Kulisse

Von: elfa
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Peilomat ließen es am Freitagabend bei „Rock am See” wieder richtig krachen. Foto: elfa

Düren. „Wir laufen hier nicht mit etlichen Sozialarbeitern durch die Gegend und verteilen Flyer. Die Botschaft kommt hauptsächlich unterschwellig von der Bühne”, sagt Peter Junker vom städtischen Jugendamt. „Fit statt voll” lautet diese Botschaft.

In Zeiten von Komasaufen, Kampftrinken und Flatrate-Parties wollen Junker und seine Kollegen Angebote für Jugendliche schaffen, die beweisen, dass man auch ohne übermäßigen Alkoholkonsum hervorragend feiern kann.

Eines dieser Angebote, die Alkoholprävention mit altersgerechter Unterhaltung verbinden sollen, ist „Rock am See”. Am Freitagabend ging das Festival in seine vierte Runde - zum ersten Mal unter guten Wetterbedingungen. Unter dem Motto „Die Nacht der Sieger” waren diesmal drei preisgekrönte Bands eingeladen, um den Dürener Badesee zu rocken.

Den Auftakt machte die Dürener Rock´n´Roll-Gruppe „Method of Madness”. Die Gewinner des Dürener Musikpreises 2008 rund um Frontmann und Gitarrist Karsten Röll „lärmen” seit 2005 in der aktuellen Besetzung.

Bei „Rock am See” präsentierten Karsten Röll, Paul Schmitz (Bass), Jody Martin (Drums) und Thilo Gärtner (Lead Gitarre) neben einigen Cover-Songs ihre neue CD „Worxx”.

In den traumhaften Sonnenuntergang am Badesee hinein spielte im Anschluss „Glory of Joanne”. Die „beste deutsche Schülerband” gewann im vergangenen Jahr den bundesweiten Schülerband-Wettbewerb „SchoolJam”. Die vier Jungs aus dem hessischen Eschwege ließen es trotz mäßiger Zuschauerresonanz richtig krachen und sorgten mit ihrem energiegeladenen Mix aus US-amerikanischem Garagen-Rock und Blues-Elementen für beste Stimmung.

Als „Peilomat”, die Gewinner des „Bundesvision Song Contest 2008”, anschließend die Bühne betraten, war schnell klar, dass es sich hier um ein klares Heimspiel handelt. Von den erhofften 500 Besuchern war zwar nur die Hälfte gekommen, aber das hinderte Flo Peil (Vocals, Gitarre), Sebi Wagner (Bass) und Hennich Marien (Vocals, Drums) nicht daran, bei ihrem Auftritt Vollgas zu geben.

„Peilomat” haben in ihrer vierjährigen Bandgeschichte nicht nur zahlreiche Preise eingeheimst (unter anderem „Gewinner Deutscher Rockpreis 2005), sondern auch eine beachtliche und ständig wachsende „Fanbase” in Düren und weit darüber hinaus aufgebaut. Momentan arbeitet das Trio an seinem zweiten Album, das dieses Jahr erscheinen soll.
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