Merken - Ringen: Nemeth begeistert den Trainer

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Ringen: Nemeth begeistert den Trainer

Von: Sebastian Adriany
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Merkens Mamalut gewann im Heimkampf gegen Heusweiler technisch überlegen. Foto: Adriany

Merken. Der Ringerclub Merken hat den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga geschafft, das steht nach dem 22:12-Heimerfolg über den AC Heusweiler fest. Dabei gelangen den Merkenern bei sechs Einzelsiegen drei Schultersiege. Für die Mannschaft um Trainer Tim Nettekoven ein hervorragender Erfolg.

„Der Sieg war in der Höhe schon überraschend. Dass der Kampf 22:12 ausgng, ist sensationell.“ Merkens Andreas Enns und Zoltan Lakatos schulterten ihre Gegner in kurzer Zeit. Der ungeschlagene Lakatos wurde früh im Kampf aus dem Ring gedrückt und lag 0:1 zurück. Doch einmal am Gegner Niklas Bredy dran, ließ er ihm keine Chance und schulterte ihn nach 72 Sekunden. Enns brauchte für seinen Schultersieg nur eine halbe Minute länger. Sein 16 Kilogramm leichterer Gegner Sebastian Feld probierte dagegenzuhalten. Einmal am Boden bearbeitete Enns seinen Kontrahenten, bis die Schultern den Boden berührten.

Merkens dritter Schultersieg sollte dagegen eine schwere Angelegenheit werden. Bis Abus Magomedov diesen Sieg eine halbe Minute vor Kampfende vollendet hatte, musste er sich aus brenzligen Situationen retten, als sein Gegner schon hinter ihm war und vergeblich versuchte, aus diesem Vorteil Wertungen zu gestalten. „Wie Abus es zweimal geschafft hat, den Punkt doch nicht abzugeben, ist stark und dann gewinnt er zum Schluss selber durch Schultersieg. Das geht nur, wenn man ein Riesengefühl zum Ringen hat.“

Magomedov gab die Komplimente an seinen Trainer zurück: „Tim gibt so viel Gas. In Deutschland siehst du selten einen Trainer wie ihn. Meiner Meinung nach muss ein Trainer so sein.“

Merken gelang eigentlich ein vierter Schultersieg. Ungar Istvan Nemeth hatte seinen Gegner nach einer Minute am Boden auf den Schultern, doch der Kampfrichter war anderer Meinung. „Istvan hat nicht aufgehört, Punkte zu sammeln. Die Art und Weise, wie er durch technische Punkte 10:0 gewinnt, hätte ich vorher nicht für möglich gehalten. Istvan hat so viel Power, weil er mit Gewicht zum Kampf kommt und eben nicht mehr einige hundert Gramm vorher runterschwitzen muss“, war Tim Nettekoven begeistert vom 3:0-Sieg seines Schützlings.

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