Merken - Ringen: Merken krönt überragende Saison

Ringen: Merken krönt überragende Saison

Von: luk
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Einer der Besten in der Oberliga: Merkens Vladut Balaban verlor keinen einzigen Kampf. Foto: Weinberger

Merken. Krönender Abschluss einer herausragenden Saison: Mit dem 32:3-Sieg beendete die Riege von Trainer Achmed Damani beim Tabellendritten TSG Herdecke das Jahr – und zeigte damit erneut, dass sie – mit Meister KSV Hohenlimburg – mindestens eine Nummer zu groß für die anderen Oberliga-Teams war. Der RC beendet die Saison damit auf Platz 2 – dem besten Ergebnis der Vereinsgeschichte.

Der Sieg in Herdecke war eine einzige Demonstration Merkener Stärke: Nach dem Schultersieg von Max Furin in der 55-Kilogramm-Klasse und den klaren 3:0-Punktsiegen von Daniel Anderson, Mihai Ungureanu und Andreas Enns lag der RC schon nach vier Kämpfen 13:0 vorne.

Die Tatsache, dass die Gastgeber keinen Gegner für Abubakar Jusunov stellten, schraubte den Vorsprung noch vor der Pause auf 17:0. In Hälfte 2 sorgte Alexander Kleer für den nächsten Vierer, weil sein Kontrahent vorzeitig das Handtuch warf. Adam Maschidov siegte im Anschluss 3:0 gegen Michel Breidel.

Es folgte der klitzekleine Schönheitsfleck auf der blitzsauberen Merkener Bilanz: Gabriel Cuzguneanu musste sich dem wohl stärksten 84-Kilogramm-Ringer der Oberliga, Nils Holk, 1:3 geschlagen geben. Danach herrschte wieder Merkener Dominanz auf der Matte: Vladut Balaban zwang seinen Gegner auf die Schultern, und Justin Colling fuhr einen ungefährdeten 3:0-Sieg ein.

Weil sich Tabellenführer KSC Hohenlimburg beim 31:7-Sieg über den TKSV Bonn-Duisdorf II keine Blöße gab, reichte es für den RC zwar „nur“ zu Rang 2, die Saison ist aber die erfolgreichste in der Vereinsgeschichte. Und so kann es weitergehen: Bernd Koral, Vorsitzender des RC, kündigte an, den Kader halten zu wollen.

Dass Daniel Anderson, der die Saison wie 74-Kilogramm-Ringer Vladut Balaban ungeschlagen beendete, Andreas Enns und Alexander Kleer auch 2013 den Merkener Dress tragen werden, steht so gut wie fest, und auch mit den anderen Ringern befinde man sich in Gesprächen.

Der nächste Schritt – der Aufstieg in die 2. Bundesliga – würde aber an fehlenden Sponsoren scheitern.

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