Riesige Vielfalt beim Kulturkalender „Spielzeit“

Von: Dietmar Engels
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Die Verantwortlichen vom Kulturbetrieb der Stadt Düren um Bürgermeister Paul Larue (Dritter von links hintere Reihe) stellen den neuen Kulturkalender „Spielzeit“ vor. Foto: Dietmar Engels

Düren. Nachdem das Theater im Haus der Stadt vor gut einer Woche mit einer eigenen Programm-Broschüre vorgeprescht war, ist nun auch der bekannte und bewährte Kulturkalender „Spielzeit“ erschienen.

Das 50 Seiten starke Heft in der gewohnten Aufmachung enthält ebenfalls – allerdings in sehr knapper Form – das Theaterprogramm und stellt darüber hinaus die übrigen Angebote der Einrichtungen vor, die dem „Dürener Kulturbetrieb“ angehören oder mit ihm eng zusammen arbeiten.

Dass es jetzt erstmals ein separates Programmheft vom Haus der Stadt gibt, hat zu manchen Irritationen geführt – bei Menschen, die an Kulturveranstaltungen in der Stadt Düren interessiert sind, aber auch innerhalb des Kulturbetriebes. Die Verantwortlichen wollen sich in Kürze zusammen setzen, um dem „Kulturknatsch“ zu beenden.

Bürgermeister Paul Larue sprach bei der Vorstellung der „Spielzeit“ mit Blick auf den gesonderten Programmkalender des Hauses der Stadt von einem „Experiment“. Larue: „Uns allen geht es doch darum, mehr Menschen als bisher anzusprechen. Deshalb ist die Veröffentlichung des Hauses der Stadt keineswegs als Konkurrenz zur „Spielzeit“, sondern viel mehr als sinnvolle Ergänzung gedacht. Wer sich in erster Linie für Veranstaltungen auf der Theaterbühne interessiert, erhält durch das gesonderte Programmheft viel mehr Informationen als sie im Gesamtprogramm aus Platzgründen zu finden sind. Es ist ein Experiment, mit dem neue Interessenten für das Theater gewonnen werden sollen. Wir werden sehen, ob dieser Versuch zu einem Erfolg führt.“

Die Broschüre „Spielzeit 13/14“ zeigt die große Vielfalt von Kulturveranstaltungen auf, die in der relativ kleinen Stadt Düren auf die Beine gestellt werden. Das Theater mit all‘ seinen Facetten nimmt nach wie vor den größten Raum ein. Die einzelnen Veranstaltungen werden aber nur ganz knapp – oftmals mit nur wenigen Worten vorgestellt. Im Veranstaltungskalender des Hauses der Stadt ist jeder Veranstaltung eine ganze Seite gewidmet. Zu einer ersten Orientierung reicht aber die „Spielzeit“ aus.

Das Konzertforum „Cappella Villa Duria“ setzt in der Mitte September beginnenden neuen Saison vor allem auf „Bewährtes auf hohem Niveau“, wie der Leiter Johannes Esser bei der „Spielzeit“-Vorstellung sagte. Erneut im Programm sind „Das karnevalistische Konzert zur Sessionseröffnung“ (am 11. November), das Weihnachtskonzert (15. Dezember), das „Konzert zum Jahresausklang“ (31. Dezember) und das Neujahrskonzert (12. Januar). Hinzu kommen etwa die ungekürzte Version von „Der Messias“ in englischer Originalsprache (5. Oktober) und das Konzert „Modernes Akkordeon“ (24. November). Eintrittskarten für die Veranstaltungen kosten zwischen 12 und 22 Euro.

Bei Freunden der Kirchenmusik beliebt sind die Konzertreihen in der Christuskirche und in St. Anna. Hinzu kommt der vierte „Dürener Orgelherbst“ vom 29. September bis zum 6. Oktober. Fixpunkte im Dürener Kulturprogramm sind auch die „Industriekonzerte“, von denen es in der neuen Saison wieder fünf gibt.

Eine Neuerung gibt es bei den Veranstaltungen der Musikschule Düren: Zwischen Oktober 12013 und Juni 2014 gibt es zwar „nur“ fünf „Montagskonzerte“, die finden aber im großen Saal des Hauses der Stadt (und nicht im Eingangsbereich) statt. Das traditionelle Musikschulfest findet im nächsten Jahr am 14. Juni statt.

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