Richtkranz über Förderschule

Von: oha
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Die Augen aller Gäste wanderten nach oben, als der Richtkranz über dem Rohbau der Bürgewald hoch gezogen wurde. Foto: Ottmar Hansen

Düren. Die neue Förderschule „Bürgewald” nimmt Formen an. Auf der Baustelle am Stammelner Fließ konnte jetzt Richtfest gefeiert werden. Nicht zuletzt durch den strengen Winter ist der Fortschritt der Bauarbeiten massiv behindert worden.

Ob die Schule wie geplant nach den Sommerferien ihren Unterricht aufnehmen kann, erscheint derzeit fraglich. Die ungewöhnlich langen Nachfröste machten Maurer- und Betonarbeiten unmöglich, Bauwasserleitungen waren befroren, die Bodenplatten konnten nicht abgeklebt werden. Die Zimmerer konnten auf vereisten Dächern nicht arbeiten.

Schon im Vorfeld waren Verzögerungen aufgetreten, weil der Boden ausgetauscht werden musste (war nicht tragfähig genug) und Archäologen das Gelände absuchten. Die Verzögerung verteuert das Projekt zugleich. 5,4 Millionen Euro waren für den Schulbau veranschlagt, schon jetzt sind Mehrkosten von rund 550.000 Euro absehbar. Nach Fertigstellung wird die Bürgewald-Schule für Lernbehinderte auf zwei Geschossen 14 Klassenräume nebst Gruppenräumen, Fachräume, Werkräume, eine Lehrküche sowie eine Aula samt Schülercaf bieten.

Neben dem L-förmigen Schulbau wird auch eine Sporthalle hoch gezogen. Träger der Schule ist der Schulverband Düren-Niederzier-Merzenich. Verbandsvorsteher Peter Harzheim (Merzenich) und der Vorsitzende der Schulverbandsversammlung, Hermann Josef Geuenich, verfolgten mit Freude, dass nun der Richtkranz über dem Rohbau hochgezogen wurde.

Bürgermeister Paul Larue (Düren) lobte die interkommunale Zusammenarbeit beim Bau der Schule und Schüler und Lehrer für ihre Geduld bis zur Fertigstellung. Bürgermeister-Kollege Hermann Heuser (Niederzier) freute sich: „Wir investieren hier in die Bildung unserer Kinder über alle politischen Grenzen hinweg.”
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