Düren - Richtfest für Neubau am Krankenhaus

Richtfest für Neubau am Krankenhaus

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Polier Josef Tholen (links) und Renè Dahlmanns beim Zeremoniell des Richtfestspruches. Währenddessen wurde der bunte Richtkranz nach oben gezogen. Foto: Ingo Latotzki
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Pfarrer Günter Gerkowski, Seelsorger im St.-Augustinus Krankenhaus, segnete das neue Gebäude. Links Geschäftsführer Gábor Szük. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Als Pfarrer Günter Gerkowski seines Amtes waltet und den Neubau am St.-Augustinus-Krankenhaus Lendersdorf segnet, geht es fast ein wenig feucht-fröhlich zu. Das soll nun keinesfalls despektierlich klingen, sondern hat vielmehr damit zu tun, dass Gábor Szük sich nach der heiligen Zeremonie kurz durchs Gesicht wischen muss.

Er macht das mit einem Lächeln – und kann sich sofort danach gewiss sein, die Schar der geladenen Gäste zum Lachen gebracht zu haben. Szük war ganz einfach von ein paar Tropfen Weihwasser getroffen worden, als der Seelsorger des Augustinus-Krankenhauses das Gebäude, für das am Freitag Richtfest gefeiert wurde, segnete.

Es ging überhaupt locker und ungezwungen zu. Die Sonne ließ sich sehen, das Wochenende stand vor der Tür und 50, 60 geladenen Gästen wurde ein fertiger Rohbau präsentiert, der gut in der Zeit liegt.

So gut ganz offenbar, dass Geschäftsführer Gábor Szük schon am Freitag auf den Tag sagen konnte, wann der 14 Millionen-Euro-Bau fertig sein wird. „Am 5. August im nächsten Jahr“, sagte er und erklärte, dass dann Hermann-Josef Weidner, der Technische Leiter des Hauses, Geburtstag habe. Und nicht nur das: Weidner hat dann auch seinen letzten Arbeitstag, es würde also schön passen, wenn seine letzte große Baustelle bis dahin fertig wäre. Geschäftsführer Szük fasste die Bedeutung Weidners für das Haus am Freitag so zusammen: „Ohne ihn läuft bei uns gar nichts.“

Szük verwies darauf, dass in den letzten 20 Jahren eigentlich immer gebaut worden sei. Als er Anfang der 90er anfing, sei der Eingangsbereich der Cafeteria entstanden, „seit dem ist es immer weitergegangen“, sagte Szük. Die Cafeteria ist auch jetzt wieder im Spiel: Sie wird umziehen in den Neubau, ins Erdgeschoss, wo auch ein neues Schwimmbad, zwölf mal acht Meter groß, für Reha-Patienten entstehen wird. Bislang hatte das Augustinus-Krankenhaus nur eine kleinere Version, fünf mal vier Meter groß.

„Wir brauchen einfach mehr Platz“, sagte Geschäftsführer Gábor Skük, das sei der eine Grund für den Neubau, der zweite: „Wir benötigen einen 4. Operationssaal.“ Deshalb wird auf der 1. Etage eine moderne Zentralsterilisation eingerichtet, die unmittelbar mit dem OP-Trakt des Haupthauses verbunden ist.

Dass für ein solches Bauprojekt jede Menge Handwerker benötigt werden, liegt auf der Hand. Wenn die Handwerker aus der Nähe kommen, profitieren nicht nur die Betriebe selbst, sondern etwas auch die Stadt Düren – über Steuereinnahmen. Als Geschäftsführer Szük in seiner Ansprache auf diesen Umstand hinweist, ruft Hubert Cremer, der stellvertretende Dürener Bürgermeister spontan: „Trifft sich gut. Ich habe große Taschen mitgebracht.“

Es durfte gelacht werden beim Richtfest, auch, als Szüks Geschäftsführerkollege Bernd Koch die Gäste bat, sich auf die erste Etage zu bemühen, „um eine erste statische Prüfung des Hauses vorzunehmen“. Das machten die Gäste gerne. Oben gabs die Gelegenheit, sich ein wenig zu stärken und nette Gespräche zu führen.

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