Reparatur der Mauer an Schloss Burgau schwierig

Von: Ottmar Hansen
Letzte Aktualisierung:
Ein Mauerstück an Schloss Bur
Ein Mauerstück an Schloss Burgau ist vor einigen Wochen eingestürzt und muss neu aufegabut werden. Die Arbeiten gestalten sich aber schwieriger als angenommen. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Die Reparatur der umgestürzten Mauer auf dem Hof von Schloss Burgau gestaltet sich schwieriger als zunächst angenommen. Die vorgesehenen Konzerte auf dem Hof können jedoch stattfinden. Wie berichtet, war eine Schutzwand zwischen Schloss und Teich vor einigen Wochen eingestürzt.

Wie Helmut Harperscheidt vom städtischen Bauamt am Donnerstag auf Anfrage erläuterte, ist es nicht möglich, die Mauer ohne neues, dauerhaftes Fundament neu aufzubauen.

Das Erdreich ist wegen des nahen Teiches nicht tragfähig genug. Harperscheidt: „Wir müssen ein neues Stahlbeton-Fundament bis zu einer Tiefe von 2,5 Metern im Erdreich anlegen.” Damit die Arbeiter dabei nicht im Wasser stehen, muss für sie während der Bauarbeiten eine Schutzwand errichtet werden.

Auf dem neuen Betonfundament soll dann die Mauer, so weit es geht, aus den alten Steinen wieder hoch gezogen werden. Zumindest bis zum Höhner-Konzert im Juli soll das Fundament fertig sein. Damit darauf die Schutzzäune für die Konzertbesucher aufgestellt werden können, schließlich soll kein Konzertbesucher in den Schlossteich fallen. Anderenfalls hätte man die Burghoffläche aus Sicherheitsgründen verkleinern müssen. Entsprechend hätten aber auch weniger Höhner-Fans auf dem Hof Platz gefunden.
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