Rekordbeteiligung beim Stadtlauf

Von: Ingo Latotzki
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Die Cheerleader der Aachen/Düren Demons jubeln dem Sieger des 29. Dürener Stadtlaufes zu. Eddy van de Putte im Zieleinlauf vor dem Bürgeramt, seine Zeit: 32,59 Minuten. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Ise Maschmeier macht einen entspannten Eindruck. Sie hat gerade die 10.000 Meter beim 29. Dürener Stadtlauf gewonnen, hat die ersten Gratulationen entgegen genommen und sagt dann: „Ich wollte einfach nur gut laufen.“

Eine besondere Zielsetzung vor dem Wettkampf? „Nein“, darüber hätte sie nicht nachgedacht. Kein Druck, einfach rennen. Und das hat ziemlich gut geklappt. 41,47 Minuten hat die Athletin des Dürener Turnvereins gebraucht, damit ist sie zufrieden, auch wenn ihre Bestzeit rund drei Minuten besser ist. Aber das ist neun Jahre her, heute ist Ise Maschmeier 34 und läuft nicht mehr ganz so ambitioniert wie früher.

Als die DTVerin das erzählt, hat Eddy van de Putte schon ein paar Becher getrunken und noch mehr Glückwünsche entgegen genommen. 33,02 Minuten. Das ist die Siegerzeit des Belgiers über die zehn Kilometer, er ist damit eine gute Minute langsamer als Vorjahressieger Yannic Stollenwerk von der TG Aachen. Lokalmatador Fahd Mellouk, der in dieser Klasse läuft, musste am Sonntag wegen einer Verletzung aufgeben.

Der 29. Stadtlauf fand unter idealen Bedingungen statt und schrieb abgesehen von den Leistungen der Athleten eine Erfolgsgeschichte: Mit 1080 Anmeldungen verzeichnete die Schwimm-/Triathlonabteilung des GFC Düren 99 eine Rekordbeteiligung. Die Bestmarke von 2012 (1076) wurde damit knapp überboten. Udo Biege aus dem Organisationsteam führt die gute Resonanz auf den späteren Zeitpunkt des Laufes zurück; über Jahre hatte der Stadtlauf Anfang des Jahres stattgefunden, zu einer Zeit, als es kalt war und viele Athleten nicht voll im Training waren. Nun ist das anders. Allerdings hatte der Dürener Lauf auch starke Konkurrenz durch andere Veranstaltungen am Wochenende.

Als erstes waren am Mittag die Bambini an den Start gegangen (Jahrgang 2003 und jünger). Sie absolvierten eine 400 Meter Strecke vom Marktplatz bis zum Stiftischen Gymnasium. Fast 200 Kinder machten mit, alle erhielten Urkunden und Medaillen, es gab keine Wertung. Das war in der Schüler-Konkurrenz schon anders. Im Gesamteinlauf erreichte Jasmin Gurski (DTV) in glatt sechs Minuten Platz eins (Jahrgangsklasse U 16), Leif Krahe (Hamich Runners) lief in 6,09 Minuten auf Platz eins (Klasse U 12).

Hunderte Zuschauer verfolgten die Rennen in der City. Peter Borsdorff lief mit seiner Sammelbüchse und freute sich über Spenden für gehandicapte Kinder. Für ihn war seine Laufzeit nebensächlich. Angemerkt

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