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Rathaus soll ab kommendem Jahr saniert werden

Von: inla
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Der 50er-Jahre Bau ist marode. Nächstes Jahr soll das Rathaus saniert werden. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Das Dürener Rathaus soll ab dem kommenden Jahr nach und nach saniert werden. Etwa vier bis fünf Millionen Euro sind für die Arbeiten veranschlagt. „Wenn wir nichts machen, fahren wir über kurz oder lang mit unserer EDV-Anlage vor die Wand”, sagte Bürgermeister Paul Larue am Freitag den „DN”.

Die Verwaltung sei bald nicht mehr handlungsfähig, wenn nicht neue Leitungen für die Datenverarbeitung gelegt würden. Dies sei nur ein Beispiel.

In absehbarer Teil werden im Rathaus zwei Etagen frei. Zwei Drittel der städtischen Sozialamtsbelegschaft ziehen dann in das neue Kreishausgebäude an der Bismarckstraße zur Jobcom, um Langzeitarbeitslose zu vermitteln. Dann sei der Zeitpunkt der Sanierung günstig, so Larue, weil quasi von Etage zu Etage gearbeitet werden könne.

Das Haus aus den 50er Jahren ist seit langem marode. Trotz der desolaten Haushaltslage müssten die Investitionen von der Aufsichtsbehörde (Kreis) genehmigt werden, heißt es im Rathaus, allein schon, um es zu erhalten. Spareffekte verspricht sich die Verwaltungsspitze etwa durch eingesparte Miet- und Unterhaltskosten bei anderen Gebäuden, in denen noch städtische Abteilungen untergebracht sind (Birkesdorf, Weierstraße, unter anderem).

Die Sanierung sei auch im Zusammenhang mit dem Umzug des Archivs in die Stadtbücherei zu sehen, sagte Paul Larue. Die freiwerdenden Räume sollen, wie berichtet, für Kundenkontakte genutzt werden. Im jetzigen Bürgeramt am Markt wird im Mai eine so genannte Kulturtheke eingerichtet, an der zum Beispiel Kurse der Musikschule oder VHS gebucht werden können. Im ehemaligen Archiv würden etwa eine Lotsenstelle für ausländische Mitbürger oder die Wohngeldstelle eingerichtet.

Den politisch umstrittenen Umzug hatte die Beratung Rödl 2008 empfohlen. Langfristig ließe sich Geld einsparen (etwa 22.000 Euro jährlich), etwa durch Raumersparnis oder beim Personal.
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