Rat will in Fragen der Sicherheit kein Risiko eingehen

Von: sj
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Kleinhau. Reparaturen in Kauf nehmen oder Neuanschaffungen finanzieren? Diese Frage hat der Rat der Gemeinde Hürtgenwald für sich geklärt: Bei den Belangen der Sicherheit sollen keine Risiken eingegangen werden.

1,4 Millionen Euro wird die Gemeinde in den kommenden zehn Jahren in die Ausrüstung der Feuerwehr investieren. Mehrere zum Teil mehr als 25 Jahre alte Einsatzwagen werden erneuert, auch die Ausrüstung der Feuerwehrleute soll Schritt für Schritt auf den neuesten Stand gebracht werden. Ohne größere Diskussion passierte der Brandschutzbedarfsplan das Kommunalparlament.

In der vorausgegangenen Sitzung des Bau- und Umweltausschusses, in der der Plan beraten wurde, hatte das noch anders ausgesehen. Im Mittelpunkt der Diskussion standen zwei Anschaffungen: die eines Mannschaftstransportwagens für die neue Löschgruppe aus Verwaltung und Bauhof und die eines Kommandowagens für die Führungsbereitschaft der Wehr. Kostenpunkt: 20 000 und 25 000 Euro. Der Kommandowagen, argumentierte die Wehrleitung, stelle sicher, dass die zum Teil nicht im Gemeindegebiet arbeitenden Mitglieder der Feuerwehrführung auch rechtzeitig am Einsatzort sind. Ausschuss und Gemeinderat folgten der Argumentation.

Bei der Anschaffung eines Transporters für die neue Löschgruppe hingegen wurde ein Kompromiss beschlossen: Zunächst für sechs Monate soll ein Mitarbeiter der Verwaltung jeden Morgen einen in Gey stehenden Transporter abholen und ihn nach Dienstende im Feuerwehrgerätehaus wieder abstellen. Die Wehr hatte darauf hingewiesen, dass stets Vollalarm ausgelöst werde, um die vorgeschriebenen Zeiten einhalten zu können. Aus diesem Grund sei ein eigenes Fahrzeug auch so wichtig. Die Rettungskräfte könnten nur so schnell dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Die Ausrüstung soll schließlich auch im Rathaus lagern.

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