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Rat beschließt Auflösung der Haupt- und Realschule

Von: bugi
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Nideggen. Im zweiten Anlauf könnte die Nideggener Elterninitiative „Schulentwicklung mit Vernunft” erfolgreicher sein.

In der Sitzung des Stadtrates am Dienstag überreichten die Eltern für ihr neues Bürgerbegehren gegen die Einführung einer Sekundarschule der Bürgermeisterin Margit Göckemeyer einen Aktenordner mit 1055 Unterschriften. Die hatte die Initiative in nur einer Woche gesammelt.

Die erforderliche Anzahl an Unterschriften ist damit schon jetzt erfüllt. Gleichwohl sammeln die Eltern noch bis zum 21. Dezember weiter Unterschriften. Die Ratssitzung, in der dann über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens beraten wird, soll entweder am 27. Dezember oder am 3. Januar erfolgen.

Voraussetzungen geschaffen

Die Abstimmung durch die Bürger könnte dann Anfang Februar erfolgen - immer unter der Voraussetzung, dass das Begehren einer formalen Überprüfung stand hält. Die muss nämlich erst noch erfolgen, wie Bürgermeisterin Margit Göckemeyer am Mittwoch auf Nachfrage betonte.

Unterdessen hat der Stadtrat am Dienstag die Voraussetzungen für die Einführung der Sekundarschule zum kommenden Schuljahr mit großer Mehrheit beschlossen. Verabschiedet wurde neben dem pädagogischen Konzept auch die Satzung für den Sekundarschulverband mit der Gemeinde Kreuzau und die Kooperationsvereinbarung mit dem Berufskolleg des Kreises.

Damit ist die Auflösung der Hauptschule und der Realschule jetzt beschlossene Sache. Dagegen votierten die Mitglieder der Fraktion „Menschen für Nideggen” sowie Jochen Erler (SPD) als Schulausschussvorsitzender. In der Diskussion verwies MfN-Fraktionsvorsitzender Erwin Fritsch darauf, dass er keinen „Bürgerwillen für die Einführung der Sekundarschule erkennen” könne und „in Nideggen nur ganz wenige Einzelpersonen das mit Gewalt durchpushen” würden.

Profitiert nur Kreuzau?

Jochen Erler argumentierte, dass die Schulstandorte in Nideggen absehbar gar nicht in Gefahr wären, sondern eher die Gemeinde Kreuzau von der Kooperation profitieren würde. Das sehen CDU, Unabhängige, Grüne, FDP und Teile der SPD grundsätzlich anders. Norbert Klöcker, Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen: „Wir haben eine Befragung durchgeführt. Die Beteiligung der Eltern war beschämend. Wir müssen aber dringend etwas tun, wenn wir den Schulstandort Nideggen über das Jahr 2016 oder 2018 hinaus erhalten wollen.”
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