Vossenack - Puppenspiel: Dornröschen aus dem Hut gezaubert

Puppenspiel: Dornröschen aus dem Hut gezaubert

Von: heb
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Das Tischtheater „Dornröschen“ gastierte im Pallazzo Puppazzi des Klosterkulturkellers. Foto: heb

Vossenack. An Unterstützung mangelte es den Prinzen nicht, die zur Rettung von Dornröschen zum Königsschloss kamen. Kräftig gaben die kleinen Gäste im Publikum Tipps, wie die – mal mehr und mal weniger - heldenhaften Kavaliere zur schlafenden Prinzessin gelangen konnten.

„Du musst durch die Dornenhecke“, rief es aus einer Ecke, während aus der anderen Ecke ein „Sie schläft 100 Jahre“ hallte.

Puppenspielerin Petra Wolfram vom Mimikry Theater Köln hatte ihre jungen Gäste im Kloster-Kultur-Keller voll in ihren Bann gezogen und auch für die älteren Besucher einiges zum Schmunzeln mitgebracht. Die Kölnerin überzeugte mit ihrem Tischtheater durch eine gleichermaßen gekonnte wie clevere Inszenierung.

Tischtheater, das ist das Spiel mit kleinen Puppen, welche direkt an der Hand geführt werden. Ergänzt wird das Puppenspiel von schauspielerischen Einlagen, in welchen der Puppenspieler direkt in Erscheinung tritt.

Petra Wolfram erzählte die bekannte Geschichte aus Sicht einer Schneiderin, welche gerade am Hochzeitskleid der Dornröschen arbeitete. Das Kleid selbst diente dabei als trickreiche und aufwändige Kulisse. Während am Anfang das Theater buchstäblich aus dem Hut des Kleides gezaubert wurde, diente der Rumpf später als Thronsaal. Der besondere Clou: Als Dornröschen in ihren 100-jährigen Schlaf fällt, erhebt sich der Rock des Kleides und die Innenseite hüllt die gesamte Szenerie in samtene Dornen. „Das Kleid und die Verhüllung waren die Grundidee, darauf baute sich dann alles auf“, verrät die Künstlerin, welche auch im Schauspiel überzeugte.

So lugte die Puppenspielerin beim Auftritt der Feen unter dem Hut des Kostüms hervor und brachte mit netten Ideen wie der „Zahnfee“ nicht nur die Kleinen im Publikum zum Lachen. Am Ende des Stücks durften die jungen Gäste dann noch mal persönlich mit den Puppen sprechen, die Künstlerin beantwortete fleißig die Fragen der Kinder.

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