Premiere beim Theaterprojekt „Junges Theater Düren”

Von: wam
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Das „Junge Theater Düren” nach gelungener Aufführung und viel Applaus. Nach sechs Monaten Probe kommt der Beifall, die Zuschauer sind begeistert. Foto: Sven Wamig

Düren. Die viele Arbeit hat sich gelohnt, die erste Aufführung des „Jungen Theater Düren” war ein voller Erfolg. Über 100 Besucher jeden Alters strömten in die Aufführungsräume des Dürener Komm-Zentrums, um sich das neue Werk der jungen Darstellerinnen und Darsteller anzuschauen.

Zu Beginn diesen Jahres ist das neue Theaterprojekt „Junges Theater Düren” für Kinder und Jugendliche und unter der Regie von Ursula Keppler, die noch bis Februar 2009 Lehrerin und Theater-AG-Leiterin am Wirteltor-Gymnasium in Düren war, gestartet. Organisiert und veranstaltet wird das Projekt vom Spielpädagogischen Dienst der Stadt Düren, vertreten durch Sabine Wagner, und vom Komm-Zentrum, vertreten durch Thomas Lüttgens.

Seit April schon probt eine von drei Gruppen des „Jungen Theater Düren” für den Auftritt, der schließlich am vergangenen Wochenende über die Bühne ging. Diese Gruppe spielte bereits in der Theater-AG am Wirteltor Gymnasium zwei Stücke zusammen. Als Stück für das „Junge Theater” hat sich die Gruppe um Ursula Keppler „Creeps” von Lutz Hübners ausgesucht. Im April startete man mit den Proben.

Inhaltlich befasst sich „Creeps” mit dem bei Mädchen heiß diskutierten Thema Castingshows: Drei junge Mädchen besuchen eine Castingshow, um einen Traumjob als Moderatorin einer Trend-Fashion-Show zu ergattern. Das Ziel ist klar: Berühmt werden.

Im Stück spiegelt jeder Charakter eine völlig andere Persönlichkeit wieder. Von der schüchternen Umweltschützerin bis hin zum „Modepüppchen” kommt alles auf die Bühne. Da steht von Anfang an fest, dass es zu Meinungsverschiedenheiten kommen wird, und auch recht bald ist allen klar, dass Konkurrenzdenken angesagt ist. Das Stück selber ist ziemlich modern gestaltet, und die Zuschauer können sich von so einigen Musikeinlagen, von Show- und Tanzeinlagen bestens unterhalten lassen.

Aber auch Humor und Witz kommen in dem Stück keinesfalls zu kurz. Besonders gelungenen ist die Vorführung nicht zuletzt wegen des große Talents der jungen Schauspielerinnen, die es neben moderner Jugendsprache mit allerlei Anglizismen, viel Körpereinsatz und bewusst schief gesungenen Liedern schafften, eine durchweg gelungene schauspielerische Darbietung zu liefern und zu überzeugen.

Am Ende schließlich strahlten die Organisatoren sowie die Schauspieler und Schauspielerinnen um die Wette und freuten sich auf künftig noch mehr gemeinsame Theaterarbeit.
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