Preisgekrönte Literatur auf Schloss Burgau

Von: kin
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Mirko Bonné kommt am Sonntag, 13. Oktober zu einer Lesung des Kunstfördervereins nach Düren. Die Veranstaltung findet im Konzetrsaal von Schloss Burgau statt.

Düren. Gerhard Quitmann, lange Jahre Vorsitzender des Kunstfördervereins des Kreises Düren und großer Verfechter für anspruchsvolle Lyrik. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung hat er nicht wieder kandidiert, aber natürlich verabschiedet sich der 71-Jährige, der zum Ehrenmitglied des Kunstfördervereins ernannt wurde, nicht einfach nur so. Zum Abschied bittet Gerhard Quitmann noch einmal zu einer Lesung.

Am 13. Oktober ist Mirko Bonné an der Rur zu Gast. Im Rahmen der von Quitmann initiierten Reihe „Der Lyrik eine Gasse“, wird Bonné aus seinem aktuellen Gedichtband „Traklpark“ vorlesen, es werden darüber hinaus aber auch Passagen seines neuen Romans „Nie wieder Nacht“ zu hören sein.

Mirko Bonné wurde 1965 in Tegernsee geboren, seit Anfang der 90er Jahre arbeitet er als Lyriker, Romancier, Hörspielautor und Übersetzer.

Seine Gedichte sind stark von den Arbeiten der Poeten John Keats, Georg Trakl und Günter Eich geprägt. Bonné ist mit dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis für Lyrik ausgezeichnet, er hat vor sechs Jahren das New-York-Stipendium des Deutschen Literaturfonds bekommen und er hat es mit „Nie wieder Nacht“ auf die „Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft.

„Damit“, so Gerhard Quitmann, „gehört dieses Buch zu den sechs besten deutschen Romanen des Jahres 2013.“ Der Roman befasst sich mit dem Traume von Bonnés eigener Jugend und den Abgründen seiner Familie vor dem Hintergrund der Kriegsereignisse des Sommers 1944 in der Normandie.

Gerhard Quitmann: „Mit Mirko Bonné haben wir einen Autor zu Gast in Düren, dessen jüngstes Werk derzeit in den Medien hoch gelobt wird. Ich freue mich sehr auf die Lesung.“

Mehr Raum für die Prosa

Die Nachfolge von Gerhard Quitmann beim Kunstförderverein wird Professor Dr. Michael Braun antreten. Braun ist Professor für Literatur an der Universität zu Köln und leitet auch das Referat Literatur der Konrad-Adenauer-Stiftung. „Professor Braun“, so Gerhard Quitmann verfügt über beste Vernetzung im Literaturbetrieb.“

Der Professor, der in Düren bereits die „Lange Nacht der Poesie im Haus der Stadt moderiert hat, möchte demnächst auch der Prosa bei den Veranstaltungen des Kunstfördervereins mehr Raum geben.

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