Düren - Powervolleys zurück in der Erfolgsspur

Powervolleys zurück in der Erfolgsspur

Von: Franz Sistemich
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Trumpft groß auf; Dürens kanadischer Außenangreifer Steven Hunt (rechts) bei einer seiner Angriffsaktionen. Foto: Franz Sistemich

Düren. Stefan Hübner erkannte den Sieg der Powervolleys neidlos an: „Wir sind heute an unsere Grenzen gestoßen“, sagte der Trainer des SVG Lüneburg. 0:3 (21:25, 16:25, 13:25) hatte der Aufsteiger so eben gegen die Gastgeber in der Arena Kreis Düren verloren. Doch Stefan Hübner, einst einer der besten Mittelblocker der Welt und von 2010 bis 2012 Spieler in Düren, grämte sich in der Niederlage nicht.

„Das 0:3 ist keine Schande.“ Die Gäste aus Niedersachsen, die immerhin mit elf Punkten aus fünf Spielen angereist waren, präsentierten sich im ersten Abschnitt stark. Düren lag zwar 4:1 und 9:6 vorne, doch dann lagen die Lüneburger immer mit einem Punkt vorne.

„Wir mussten Schritt für Schritt in das Spiel hineinkommen“, konstatierte Dürens Coach Michael Mücke. Es sei nicht einfach gewesen, gegen diesen trotz bekannter Spieler relativ unbekannten Gegner die Kontrolle zu gewinnen. Diese Kontrolle sicherten sich die Gastgeber ab der zweiten technischen Auszeit, als die Mücke-Mannen aus einem 15:16- Rückstand ein 21:19 machten. Gewiss, es wurde noch einmal eng (22:21), doch dann trumpften Diagonalangreifer Marvin Prolingheuer und Mittelblocker Georg Klein auf (25:21).

Und auch zu Beginn des zweiten Satzes hielten die Spieler aus der Heide mit. Dann aber dominierte Düren auch wegen eines seiner drei Kanadier: Steven Hunt, der Annahmespieler und Außenangreifer, nahm stabil an, blockte, punktete als Angreifer und schlug ein Ass. Düren zog auch wegen des 24-Jährigen, den Stefan Hübner zum wertvollsten Spieler Dürens kürte, von 8:8 auf 18:13 davon. „Dann haben wir nicht mehr gespielt, da sind wir weggebrochen“, stellte Hübner fest.

Düren übte angefangen mit seinen Aufschlägen Druck aus, den die Gäste immer weniger stand hielten. Das sah Michael Mücke genau so: „Wir haben, nachdem wir die Kontrolle über das Spiel gewonnen hatten, diese eben nie abgegeben.“ Der Trainer lobte weiter: „Meine Jungs wollten die Partie 3:0 gewinnen und deshalb haben sie den Druck unverändert hoch gehalten und nie nachgelassen.“ Deshalb geriet auch der Gewinn des dritten Satzes und damit des Spiels auch nie in Gefahr.

Spiele am Mittwoch und Freitag

„Man sollte jetzt aber nicht auf den Gedanken kommen, die Partie sei ein Spaziergang gewesen“, sagte Marvin Prolingheuer. Im ersten Satz hätten er und seine Mitspieler sich schließlich noch zu viele Fehler geleistet und teilweise unüberlegt gespielt. Aber: „Wir haben schließlich die Angreifer Lüneburgs gut in den Griff bekommen, über alle Positionen gut angegriffen und deshalb am Ende verdient gewonnen“, bilanzierte Außenangreifer Matthias Pompe.

Mittwoch müssen sie zum Bundesligaspiel bei der VSG Coburg/Grub antreten, am Freitag steht die Heimpartie gegen VCO Berlin an. Bis Mittwoch dürfte Tomas Kocian wieder fit sein. Der Zuspieler fehlte gegen Lüneburg wegen eines Magen-Darm-Infekts.

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