bullyparade kino freisteller bully herbig tramitz kavanian

Powervolleys gegen Coburg: „Jedes Team kennt jetzt das andere“

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
8983673.jpg
Gegen Lüneburg haben die Powervolleys um Marvin Prolingheuer (Bild) keinen Satz abgegeben. Gelingt das heute auch beim Auswärtsspiel gegen VSG Coburg/Grub? Foto: Rudi Bartgens

Düren. Zum zweiten Mal in dieser Spielzeit reist Volleyball-Bundesligist Powervolleys Düren zur VSG Coburg/Grub. Reise 1 endete mit einem klaren 3:0. Der Sieg, bei dem nur der dritte Satz knapp ausging, bedeutete den Einzug in das Viertelfinale des Pokalwettbewerbes.

Doch das 25:15, 25:15 und 25:23 sieht der Trainer der Rheinländer nicht unbedingt als Vorteil für seine Mannen an: „Jedes Team kennt jetzt das andere. Es ist ausgeglichen. Und außerdem haben wir ja im dritten Satz gesehen, zu welcher Leistung die Hausherren fähig sind. Das Team kann schon gefährlich sein“, sagt Michael Mücke, fügt aber auch hinzu: „Wir kennen ja jetzt die Halle, so dass die Coburger in diesem Punkt keinen Vorteil haben.“

„Ausgeruht und konzentriert“

Doch einen gewissen Vorteil glaubt der Coach schon auf Seiten der VSG zu erkennen. Während die Rheinländer am Samstag gegen Aufsteiger SVG Lüneburg schmettern mussten, hatten die VSG-Aktiven spielfrei. Mit anderen Worten: „Unser Gegner ist einerseits ausgeruht, konnte sich andererseits konzentriert auf unser Spiel vorbereiten.“ Das, sagt Michael Mücke, sei schon besser, als ein Meisterschaftsspiel bestreiten zu müssen. Und deshalb fügt der erfahrene Coach mit einem Augenzwinkern hinzu: „So war es schon gut, dass wir das Spiel gegen Lüneburg ohne einen verlorenen Satz gewonnen haben. Das sparte Kraft.“

Tomas Kocian wieder dabei

Nach dem freien Sonntag stand für die Powervolleys am Montag zunächst reduziertes Krafttraining an. Am späten Nachmittag absolvierten die Dürener ihr normales Training. Tomas Kocian war wieder mit von der Partie. Der Zuspieler fehlte bekanntlich beim Erfolg gegen Lüneburg wegen Magen-Darm-Problemen. Und so wird Kocian auch heute zum Kader gehören. Nicht mit zur VSG Coburg/Grub ist Dennis Barthel gereist. Der Annahmespieler und Außenangreifer ist aus schulischen Gründen an der Rur geblieben.

So kann der Trainer aus zehn Spielern sechs für Startformation auswählen (Libero Blair Bann ist logischerweise gesetzt). In die Karten schauen lässt sich Michael Mücke nicht. Aus der Aufstellung macht er ein Geheimnis. Nur eines ist wieder klar: Es gilt, die Annahme der Coburger zu beschäftigen. Gegen Lüneburg hielten die Dürener auch auf diese Weise der Druck hoch. Anpfiff ist heute abend um 19.30 Uhr.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert