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Powervolleys: Am Ende noch in die Spur gefunden

Von: jan
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So dürften die Powervolleys gejubelt haben, als sie nach eine, schwierigen Start doch noch das Spiel für sich entscheiden konnten. Foto: Günter Kram

Düren. Keine Annahme, kein Volleyball: Sollten die Spieler des Volleyball-Bundesligisten SWD Powervolleys Düren diese uralte Volleyball-Weisheit noch nicht gelernt haben – spätestens seit Mittwochabend wissen sie, was gemeint ist.

Trotzdem gewann Düren gegen den CV Mitteldeutschland mit 3:1 (25:22, 19:25, 25:21, 25:13). Auch, weil die Mannschaft in der Pause nach dem schwachen zweiten Satz verstanden hatte, dass man zuerst solide spielen muss, bevor man mit dem Zaubern anfangen kann.

Die Annahme ist der erste Ballkontakt nach dem Aufschlag des Gegners. Im Idealfall landet der Ball anschließend in den Händen des Spielmachers. Das war im ersten Satz hin und wieder, im zweiten aber so gut wie nie der Fall. Durchgang eins ging aufgrund der Angriffskraft trotzdem an Düren. Danach aber war das Spiel so einfach ausrechenbar, dass die Mitteldeutschen, und vor allem der ehemalige Dürener Artur Augustyn, eine kleine Block-Party vor den 1200 Zuschauern in der Arena Kreis Düren feiern konnten.

Trainer Michael Mücke tauschte sein halbes Team schon im frühzeitig verlorenen zweiten Satz. Das zeigte Wirkung. Düren spielte jetzt etwas sicherer, der eingewechselte Spielmacher Tomas Kocian bereitete mit starken Aufschlägen den vorentscheidenden 13:7-Vorsprung im dritten Satz vor, den Düren zwar mühsam, aber trotzdem souverän verteidigte.

Die 2:1-Satzführung wirkte krampflösend. Denn in Satz vier führte Düren schnell 6:0. Nicht, weil der Gegner Fehler machte, sondern weil die Gastgeber plötzlich alles richtig machten. Abwehrchef Blair Bann kratzte fast unmögliche Bälle vom Feld. Spielmacher Tomas Kocian und Angreifer Sebastian Gevert vollendeten die Chancen mit ein bisschen Volleyball-Zauber.

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