Düren - Polizei und Feuerwehr sind sehr zufrieden mit den Narren

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Polizei und Feuerwehr sind sehr zufrieden mit den Narren

Von: mv
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Düren. Glaubt man Polizei und Feuerwehr in Düren, so war das hinter uns liegende Wochenende eines der ruhigsten des Jahres.

Adolf Borgend, Dienstgruppenleiter der Dürener Feuerwehr meinte, die Zeiten wo zu Karneval unmäßig getrunken und dann noch mit dem Auto gefahren wurde, seien vorbei. „Es war sehr, sehr ruhig“, so Borgend, in ganz Düren habe es am Rosenmontag weniger als zehn Betrunkene gegeben, denen man hätte helfen müssen. Allein in Titz gab es einen Unfall, weil ein Traktor in eine Grube rutschte. Eine Person wurde eingeklemmt und musste mit Hilfe der Dürener Feuerwehr gerettet werden. „Aber dieser Unfall hatte nichts mit Karneval zu tun.“

Oberkommissarin Tina Vengels bei der Dürener Polizei berichtete Ähnliches. Es habe keine karnevalsbedingten Unfälle gegeben, keine Schlägereien, keine Ruhestörungen und überhaupt „keinerlei Einsätze bezüglich Karneval“. Dabei waren allein in Kreuzau nach Schätzungen der Polizei 25 000 Menschen unterwegs.

Aus polizeilicher Sicht war das gesamte Wochenende – Freitag, Samstag, Sonntag und Rosenmontag „nichts los, auch nicht nachts“. Oberkommissarin Vengels dazu in einer persönlichen Einschätzung: „Es wird ruhiger um den Karneval.“

Gut ein Dutzend Züge haben die Beamten am Rosenmontag gesichert und dafür gesorgt, dass die Straßen für die Narren frei blieben. In Merzenich sind es nach Schätzungen der Beamten 5000 Menschen gewesen, die auf den Straßen feierten. In Vettweiß sahen sich rund 3000 den Zug an oder gingen mit, in Lendersdorf schätzt die Polizei die Zahl der Feiernden auf „zwischen 3000 und 3500“, und in Gürzenich sollen es ebenfalls 2500 Menschen gewesen sein, die auf den Straßen tanzten und sangen.

Donnerstag auf dem Kaiserplatz ist es allerdings für die DRK-Helfer gefährlich geworden. Absichtlich wurden zwei Knallkörper auf die Helfer geworfen. Mit Knalltraumen mussten sie ihre Arbeit für eine Weile unterbrechen.

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