Plost: Mit Brauweiler´s Max nach China

Von: Burkhard Giesen
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Bis Mai steht BrauweilerÔs Max noch am Indemann. Die Idee, seine Kneipe vor Weihnachten 2010 in Dürenes Partnerstadt Jinhua aufzubauen, findet Besitzer Lutz Felten sehr reizvoll. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Der 30. Dezember ist nicht unbedingt ein Tag, an dem man Gedanken an Weihnachtsmärkte verschwendet. Schließlich ist Weihnachten vorbei und der dazugehörige Markt auf dem Rathausvorplatz seit einer Woche schon abgebaut. Bei Veranstalter Gerhard Suhr dreht sich momentan dennoch schon alles um den Weihnachtsmarkt 2010, den er gerne ausrichten möchte.

Nicht in Düren, sondern in Dürens Partnerstadt Jinhua. Am 5. Januar fliegt Suhr zuerst nach Shanghai, dann weiter in Dürens Partnerstadt. Die hatte in der Vergangenheit schon zwei Mal ganz offiziell in Düren nachgefragt, ob denn nicht in China ein Weihnachtsmarkt ausgerichtet werden könne.

Suhr würde das machen - wenn den die Rahmenbedingungen stimmen. „Wir würden ein Stück Dürener Flair nach China bringen”, so Suhr, der sich dabei vorstellt, dass die Dürener Buden des Weihnachtsmarktes originalgetreu nachgebaut werden. Eifeler Produkte könnte man in Jinhua anbieten, vielleicht auch Töpferwaren aus Langerwehe, Printen aus Aachen.

Und zum Dürener Flair soll auch noch etwas anderes gehören: Suhr hat mit seiner Idee auch schon Lutz Felten angesteckt. Der betreibt „Brauweiler´s Max”, den Nachbau der alten Dürener Kneipe, die noch bis Mai am Indemann aufgebaut ist. Felten ist von der Idee, seine Kneipe in der Innenstadt von Jinhua aufzubauen, ebenfalls sehr angetan. Mit der gleichen Einschränkung allerdings: Wenn denn die Rahmenbedingungen stimmen.

Genau die will Suhr im Januar klären. Erste Station seiner Reise ist zunächst Shanghai. Dort will Suhr mit der Deutschen Handelskammer sprechen, sich in der örtlichen Metro-Filiale umschauen, mit einem deutschen Metzger sprechen. Danach steht ein Treffen mit den Verantwortlichen in Jinhua auf dem Plan. „Wenn ich eine realistische Möglichkeit sehe, das umzusetzen, dann machen wir das”, sagt Suhr. Die Unterstützung von Dürener Seite hat Suhr jedenfalls sicher.

„Das wäre eine Pioniertat”, sagt Helmut Göddertz, Pressesprecher der Stadt und gleichzeitig Vorsitzender des deutsch-chinesischen Partnerschaftsvereins. Göddertz ist Anfang Januar ebenfalls in Jinhua. „Wir würden gerne unserer Partnerstadt einen schönen Weihnachtsmarkt anbieten, Gerhard Suhr hat das Geschäftliche im Sinn. Wenn beides zusammenpasst, wäre das perfekt”, so Göddertz.
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