Morschenich - Plan für „Morschenich neu” wird konkreter

Plan für „Morschenich neu” wird konkreter

Von: Dietmar Engels
Letzte Aktualisierung:
So stellen sich die Landschaft
So stellen sich die Landschaftsarchitekten des Büros „greenbox” die Bereiche hinter den Häusern in „Morschenich neu” vor. Zeichnung: greenbox

Morschenich. Die Planungen für die Umsiedlung des Merzenicher Ortsteiles Morschenich haben eine weitere entscheidende Phase erreicht: Einstimmig beschloss der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss des Merzenicher Gemeinderates in seiner Sitzung am Mittwochabend die Aufstellung des Bebauungsplanes für „Morschenich neu”.

Auch die nötige Änderung des Flächennutzungsplanes wurde auf den Weg gebracht.

„Morschenich neu” wird im Bereich „Zwischen den Höfen” östlich der Landesstraße 264 entstehen - etwas abseits des Hauptortes Merzenich, wie die jetzigen Bewohner es wollen. Bisher wird die etwa 20 Hektar große Fläche ausschließlich landwirtschaftlich genutzt. Weil das alte Morschenich dem Tagebau weichen muss, übernimmt RWE Power alle mit der Herrichtung des Areal verbundenen Kosten. Der Grunderwerb dafür gehe zügig voran, berichtete Bauamtsleiter Thomas Lüssem im Bauausschuss.

„Zwischen den Höfen” sind maximal 90 Eigentümergrundstücke vorgesehen. 20 Grundstücke sind für insgesamt 49 Miethaushalte vorgesehen. Die durchschnittliche Größe der insgesamt 110 Grundstücke beträgt 750 Quadratmeter - eine großzügige Planung also, die sich an die Verhältnisse im alten Morschenich anlehnt.

Den Wünschen der Morschenicher folgend, werden ein multifunktionales Vereins- und Bürgerhaus, Flächen für das gemeinsame Feiern, ein Sportplatz, ein Kindergarten, ein Spielplatz, ein Feuerwehrgerätehaus, ein Haus für die Rixen-Stiftung, ein Friedhof mit Trauerhalle und ein kleines Gotteshaus (St.-Lambertus-Kapelle) vorgesehen.

Noch nicht fest steht, wie „Morschenich neu” über die L 264 hinweg mit dem Hauptort verbunden wird. In Rede stehen eine Brücke oder eine Unterführung. Der neue Ort wird über große Grünflächen, Wassergräben und einen kleinen Wald verfügen. Es ind umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen, damit die künftigen Bewohner in etwa so ruhig wohnen werden wie im jetzigen Ort.

Im neuen Ort ist im westlichen Bereich Tierhaltung möglich, im Zentrum wird es einen Dorfplatz geben, die Erschließung des Ortes erfolgt über eine Ringstraße mit Stichstraßen. Viele Grundstücke werden auch von der rückwärtigen Seite her über Wege erreichbar sein.
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